Kategorie-Archiv: Allgemein

Knopfhäusle-Siedlung

Mit den vorbereitenden Untersuchungen wurde von der Stadt Freiburg das Büro „die STEG Stadtentwicklung GmbH“ beauftragt. Ein erstes Vorbereitungsgespräch mit Vertreter*innen der Stadt und der nicht selbst als Bauträger auftretenden Stadtentwicklungs- Firma STEG überzeugte den Bürgerverein über die Richtigkeit dieser Vergabe. Als erste Maßnahme wird die Stadt zusammen mit der STEG, dem Mieterbeirat der Stadtbau und dem Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Verlauf des Sanierungsverfahrens und zum Auftakt der vorbereitenden Untersuchungen organisieren. Diese Veranstaltung, zu der der Erste Bürgermeister von Kirchbach begrüßen wird, findet am Freitag, 22. Juni 2018, ab 17.15 Uhr in der alten Sporthalle der Emil-Thoma-Schule statt. Da diese Veranstaltung gut eine Woche vor dem Erscheinungstermin unseres Juli Bürgerblattes liegt, werden wir Sie hierüber in der August Ausgabe unseres BBL informieren.

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Schnaitweg

Einweihung eines Multifunktionsgebäudes mit Kita, Polizeiposten und Studentenzimmer im Schnaitweg

Der Bürgerverein war geladener Gast bei der Einweihungsfeier am 8. Juni und freut sich besonders über die Neu-Einrichtung einer Kita am östlichsten Rand seines Einzugsbereiches. Rund achtzehn Monate dauerte die Bauphase des neuen Gebäudes im Schnaitweg 3. Der Neubau teilt sich in drei verschiedene Nutzungsbereiche auf.

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Zäune an der Sternwaldwiese

Lobende Worte für eine erfreulich schnelle Reaktion des Garten und Tiefbauamtes
Obwohl Herr Heudorfer als Grünanlagen Verantwortlicher des GuT aus den Reihen des Bürgervereins lediglich den Hinweis erhalten hatte, dass einige der Pfosten des Zauns um die Sternwaldwiese instabil sind, ließ er innerhalb von 3 Wochen nicht nur die notwendigen Stützpfosten anbringen, sondern zusätzlich einige Querträger ersetzen, sodass nun auf lange Sicht der Schutz dieses liebenswerten Areals gewährleistet ist.

„Gedoppelte Pfosten“ sorgen für zusätzliche Stabilität der Sternwaldwiesen- Zäune Foto: Lehmann
Der Vorstand des Bürgervereins bedankt sich herzlich für die zeitnah erfolgte Maßnahme.
Benedikt Mechler, BV

UWC

UWC verabschiedet 93 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt

Am Sonntag, 20. Mai, wurden im Rahmen der Abschlussfeier die 93 Abgängerinnen und Abgänger des UWC Robert Bosch College verabschiedet. Innerhalb der zwei letzten Jahre haben die Jugendlichen aus aller Welt das anspruchsvolle IB (International Baccalaureate) absolviert, einen Abschluss, der weltweit anerkannt ist und zum Studium befähigt.

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Aktionswoche am Schlossberg

„… bis zu 500 Jahre dauert es, bis Plastik verrottet.“

Zum Thema Umwelt veranstalten die Wirtschaftsjunioren Freiburg eine Aktionswoche mit den verschiedensten Angeboten. Höhepunkt wird eine gemeinsame Säuberung des Schossbergs mit anschließender Party im Kastaniengarten sein. An den vorherigen Tagen gibt es die Möglichkeit, die “Glaskiste“ kennenzulernen und die Biogasanlage zu besichtigen. Es wird der Film “Plastic Planet” gezeigt und ein Vortrag über Müll klärt auf.
Vom 16.-20. Juli, Näheres entnehmen Sie bitte dem Programm www.freiburgcleanupweek.de

Constanze Fetzner (BV)

BIONARA Biomarkt

Geschäftsaufgabe von BIONARA Biomarkt

Mit viel Herzblut haben wir den Biomarkt aufgebaut. Da sich die Biobranche schnell gewandelt hat, ist es für kleinere inhabergeführte Geschäfte immer schwerer geworden, dem Kostendruck und der Konkurrenz standzuhalten. In der Zwischenzeit ist auch der bürokratische Aufwand immens gestiegen. Zudem sind Baumaßnahmen im Stadtviertel Oberwiehre geplant, die zu Einschränkungen führen werden.
Ab 2. Juli Rabattaktion: Aus gegebenem Anlass startet die Rabattaktion 2018 mit 10%. Außer auf Obst, Gemüse und Kühlprodukte. Bis zur Geschäftsaufgabe Ende September wird weiterhin für den täglichen Bedarf gesorgt. Wir bedanken uns bei unseren Kunden für ihre Treue. Leben ist Veränderung, Veränderung ist Leben.“

Ihr BIONARA Team, Fabrikstraße 2, 79102 Freiburg; Rana Meric & Roland Stähle

Leserzuschrift: Umweltverschmutzung durch Kronkorken und Alu-Banderolen

Letztes Jahr habe ich bei meinen Eltern in Stetten a. k. M., einen Bericht in der Zeitung gelesen. „Kronkorken für guten Zweck“ Dort werden Kronkorken gesammelt und recycelt! Der Erlös kommt der Nachsorgeklinik Tannheim zugute. Eine prima Idee und seither sammle ich überall Kronkorken ein!

Am Montag, den 14 Mai, nach der grandiosen Klassenerhalts-Feier beim SC, dachte ich mir, da gibt es einiges zu holen. Aber rund um das Stadion fast alles sauber, ein Lob an das Saubermachteam! Ein Glück ist die Dreisam nicht weit. Innerhalb von gut 1 ½ Stunden habe ich dort 481 Kronkorken und 2,62 Euro in bar gefunden! Für mich unvorstellbar, dass man ein Bier öffnet und den Kronkorken einfach in die Natur schmeißt.
Allein das ist schon schlimm genug, aber dabei ist mir aufgefallen, dass es einige Biersorten mit einer hübschen Alu-Banderole gibt! In der Herstellung extrem teuer und in meinen Augen völlig sinnlos. Diese Banderolen werden auch sinnlos weggeworfen, durch äußere Einflüsse, Steine etc. zerkleinert und gelangen durch Wind und Hochwasser in die Dreisam.
Für die Tiere im Fluss nicht gerade angenehm und mit fatalen Folgen.
Schön wäre eine Sammelstelle oder extra Behälter für Kronkorken an der Dreisam, lässt sich aber eher schlecht realisieren. Es läge mir aber sehr am Herzen, wenn die Brauereien auf die Alu-Banderolen verzichten würden. Dazu benötigt man eine große Lobby und außer dem Bürgerverein müsste man noch den BUND und die Grünen (hier eher Biowein Trinker) darauf aufmerksam machen. Gemeinsam könnte man der Umwelt so viel Gutes tun!

Edgar Straub, Waldsee

Nachbarschaftliches im Freiburger Osten

Kürzlich veranstaltete die Nachbarschaftsbörse Freiburg Ost einen Infonachmittag im Begegnungszentrum Kreuzsteinäcker, bei dem sich diverse Gruppierungen aus dem Freiburger Osten vorstellten, die alle ein gemeinsames Thema haben: Gute Nachbarschaft!
Der Freundeskreis Altenhilfe der Heiliggeistspitalstiftung schickt seine ehrenamtlichen Helfer/innen ausschließlich in Einrichtungen der Stiftung. Das Nachbarnetz Freiburg Ost umfasst zwei Gruppen, deren Mitglieder eng beeinander wohnen und sich gegenseitig in allen Lebenslagen helfen. Die Nachbarschaftsbörse Freiburg Ost ist für alle offen und basiert auf dem Prinzip: Suche und Biete. Die Koordinationsstelle Gelingendes Altern, die ihren Sitz ebenfalls im Kreuzsteinäcker hat , unterstützt den Austausch dieser und weiterer Gruppen mit Rat und Tat und einem vierteljährlichen Forum. Vorgestellt wurden auch das Onlineportal „nebenan.de“ und weitere Formen der Nachbarschaftshilfe – ehrenamtliche und bezahlte – die das Seniorenbüro von Freiburg listet.

Alle Kontaktadressen findet man auf der Homepage der Nachbarschaftsbörse www.nbb-fr-ost.de

ÖFFENTLICHER AUFTAKT FÜR EIN JAHRHUNDERTPROJEKT

Bürgerbeteiligung zum Stadttunnel:

Die Erwartungen sind hoch, und Bürgermeister Haag formulierte es noch vorsichtig, als er meine, der Stadttunnel sei in seiner Bedeutung für Freiburg mindestens gleichzusetzen mit dem Umbau des Rotteckrings. Tatsächlich kommt da ein gigantischer – im Wortsinne – „Einschnitt“ v. a. auf unseren Stadtteil zu, für den der Begriff „Jahrhundertprojekt“ wahrlich nicht übertrieben ist.

Fast anderthalb Jahre waren vergangen, seit die dringend herbeigesehnte Höherstufung des Freiburger Stadttunnels im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) erfolgt war, als am 4. Mai endlich der offizielle Auftakt zur Beteiligung der Öffentlichkeit zu diesem Jahrhundertprojekt erfolgte. Der Andrang am Freitagabend vor dem zweiten Wahlgang zur OB Wahl hielt sich zwar noch in Grenzen, es wurde auch im Grundsatz nichts wirklich Neues verkündet. Aber die Botschaft lautete: „Jetzt geht es wirklich los!“ Gleichzeitig wurde versichert, dass noch nichts endgültig entschieden ist – mit anderen Worten: Man kann noch über alles reden. Und das wurde auch recht ausführlich getan.

Die weit überwiegend positiven Auswirkungen des künftigen Stadttunnels werden sich vor allem entlang des Dreisamufers, aber auch im Zentrum unseres Stadtteils zeigen, denn der geplante Vollanschluss, der unter dem Arbeitstitel „Ganter-Knoten“ seit Jahrzehnten im Gespräch ist, hat es in sich: Was die Baustellenabwicklung betrifft, wird es zwischen Dreikönighaus und Maria-Hilf-Kirche eine gigantische offene Baugrube geben, deren genaue Dimension, Ausformung, Wirkungen und „Nebenwirkungen“ auf unseren Stadtteil noch nicht annähernd erfassbar sind.

Umso wichtiger ist eine frühzeitige Diskussion über die vielfältigen Auswirkungen dieser Mega-Baustelle und über mögliche Varianten der Tunnelplanung. Und hier wird es richtig spannend: die künftige Verkehrsführung, wie sie sich nach Fertigstellung des Stadttunnels einmal darstellen wird, ist nämlich noch längst nicht geklärt. Nicht erst seit dem bemerkenswerten Studentenwettbewerb zum „Dreisamboulevard“ vom vergangenen Sommer ist klar: neben der bisher geplanten Konzeption (die Fahrspur von West nach Ost soll in der Schwarzwaldstraße verbleiben, der Ost-West-Verkehr über die geführt werden) gibt es eine naheliegende Variante, bei der die Leo-Wohleb–Brücke künftig den gesamten Verkehr aufnehmen soll. Schließlich hat sie drei breite Fahrspuren, künftig werden aber insgesamt nur noch zwei benötigt. Der Reiz dieser Variante – und ihre Riesenchance – liegt in der möglichen Verkehrsberuhigung der unteren Schwarzwaldstraße. Eine ernsthafte Prüfung dieser Alternative, die seit Jahren eingefordert wurde, gibt es bisher nicht. Und diese Lösung hätte mit Sicherheit Auswirkungen auf die Überlebenschancen des denkmalgeschützten Dreikönighauses, das nach der aktuellen Planung in seiner Existenz aufs Äußerste bedroht ist.

Und noch ein ganz anderes Thema birgt einigen Sprengstoff: die Frage nämlich, wie im künftigen Stadttunnel die Verkehrsführung sein wird, wenn eine Röhre (z. B. wegen eines Unfalls, anstehender Wartungsarbeiten u. ä.) gesperrt werden muss. Nicht nur unser Bürgerverein ist der festen Überzeugung, dass es in einem solchen Falle nicht bei jener Verkehrsführung bleiben darf, die bisher in ähnlich gelagerten Fällen für Schützenallee- und Kappler Tunnel praktiziert wird (und von der die Menschen an Schwarzwald-, Hansjakob- und Kappler Straße ein trauriges Nachtlied singen können): dass nämlich der gesamte Verkehr über das bestehende oberirdische Straßennetz geleitet wird; betroffen wäre dann der fast 5 (in Worten: fünf!!!) Kilometer lange Stadtraum beginnend westlich der Kronenbrücke und im Osten endend am Kappler Knoten! Denn dies hätte zur Folge, dass der von allen angestrebte Rückbau des großen heutigen B31-Straßenzugs nur eingeschränkt möglich wäre, und somit der versprochene Quantensprung für die Gestaltung, Beruhigung und Aufenthaltsqualität des hochwertigen Stadtraums zwischen Kronenbrücke und Maria-Hilf-Kirche weitgehend Makulatur bliebe.

Erstes Fazit: Es gibt noch sehr viel zu tun – auch und gerade auf der konzeptionellen Ebene. Und alle – auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser – wollen wir ausdrücklich ermuntern, sich einzumischen.

Wir werden im „BÜRGERBLATT“ fortlaufend berichten; ab sofort ist auch die Website des RP freigeschaltet:
unter www.stadttunnel-freiburg.de soll es stets alle aktuellen Informationen geben, und auch die wesentlichen Planunterlagen sind dort einsehbar.