Konzert in Maria Hilf

 

„Da Israel aus Ägypten zog“ (Psalm 114) und „Lobgesang“ sind beides Dankeslieder von Felix Mendelssohn–Bartholdy. Psalm 114 macht darüber hinaus Mendelssohns Verbundenheit zum jüdischen Volk deutlich. Beide Werke gehören zu den großen Vokalwerken des Komponisten und werden vom bis zu 8-stimmigen Chorensemble aus Freiburg und Freiburgs Partnerstadt Besançon, zwei Sopranistinnen und einem Tenor, sowie einem großem sinfonischen Orchester aufgeführt.
Große Teile der beiden Chöre und des Orchesters haben vor zwei Jahren auf einer Konzertreise nach Israel die eindrucksvollen, besungenen Landschaften aus Psalm 114 kennengelernt.

Es singen der Freiburger Kantatenchor, der Chœur Schütz und die Solisten Andrea Suter (Sopran), Anna-Maria Palii (Sopran) und Tobias Hächler (Tenor) begleitet von der camerata academica freiburg unter Leitung von Jean Mislin und Wolfgang Failer.

Konzerttermin:
12.11.2017 um 18.00 Uhr in der Maria Hilf Kirche in Freiburg Karten erhalten Sie an den üblichen Vorverkaufsstellen, über www.freiburger-kantatenchor.de und an der Abendkasse.

Grußwort Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon

Unser Bürgerblatt wird 20 Jahre alt und im Oktober kam die Jubiläumsausgabe. Anlässlich dazu, haben wir mehrere Grußworte bekommen. Eines davon hier auf der Webseite, die anderen in der gedruckten Ausgabe bzw hier als PDF.


20 Jahre sind in der heutigen Medienwelt mit ihren immer schnelleren Veränderungen ein langer Zeitraum. Deshalb ist es ein stolzes Jubiläum, das gefeiert werden will – umso mehr, wenn es sich wie im Fall des Bürgerblattes um ein von engagierten Bürgerinnen und Bürgern ehrenamtlich verfasstes Organ handelt. Unter Freiburgs Bürgerblättern nimmt es eine Sonderstellung ein: Der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee verlegt das informative Monatsblatt seit 1997 vollständig in Eigenregie, die Redaktionsmitglieder sammeln Informationen, schreiben selbst oder redigieren Beiträge aus der Bürgerschaft und informieren aktuell über Veranstaltungen im Quartier.
Eine lebendige Stadtteilkultur braucht Begegnung und den Zusammenhalt in der Einwohnerschaft, braucht Austausch, Information und Vernetzung. Dazu leistet der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee mit seinem Bürgerblatt einen wertvollen Beitrag.
Und über seine eigenen Anliegen hinaus unterstützt der Bürgerverein die Vereine, Gruppen und Initiativen vor Ort, die dank der Publikation die interessierte Öffentlichkeit erreichen können. Aus all diesen Gründen danke ich dem Bürgerverein, seinem Vorstand, den Mitgliedern und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, ganz besonders aber dem Redaktionsteam für sein Engagement und seine Arbeit.
Dr. Dieter Salomon
Oberbürgermeister

19. Dreisamhock – Nachlese

Spiel und Spaß für Kinder, tolle Livemusik und aktuelle Stadtteilinformationen
Auch wenn sich das Wetter nicht wie in den vergangenen Jahren von seiner besten Seite zeigte, war beim Dreisamhock des Bürgervereins im Ganter Hausbiergarten dieses Jahr wieder mit Spiel und Spaß für Kinder, mit Livemusik und Informationsveranstaltungen einiges geboten. Viele Bürgerinnen und Bürger genossen vor allem am Freitagabend zum Fassanstich und am Sonntagmorgen die letzten Sommerstrahlen und die angenehme Atmosphäre im Biergarten an der Dreisam. Solange sich dann am Samstagmittag eine große Zahl von Kindern bei den Spielangeboten, der Hüpfburg und beim Zauberer Trickobelli vergnügten, fand die Vorstellung des Ergebnisses des studentischen Wettbewerbs „Dreisamboulevard“, bei dem Ideen zur Stadtgestaltung entlang der Dreisam nach dem Bau des Stadttunnels erörtert und diskutiert wurden, großes Interesse. Von den abendlichen Regenschauern unabhängig, sorgte die Rockband Unit5 in der Wodanhalle dann am Abend für beste Stimmung. Nach dem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen klang der Hock bei unterhaltsamen Jazzmelodien und leckeren Angeboten aus der badischen Küche aus.
Theo Kästle, BV

 

Weiterhin eine unsichere Zukunft für das „Luis EisMobil“

Während der Dauer unseres Dreisamhocks stand der mobile Eisverkaufswagen anstatt wie gewohnt an der oberen Dreisam im Ganter Hausbiergarten. Wir erkundigten uns bei Herrn Luis Salgado wie es ihm in diesem Sommer erging und wie seine Zukunftspläne aussehen.
„Lasst den Eismann Eis verkaufen“, so lautete der Appell, den wir gemeinsam mit der Badischen Zeitung vor dieser Sommersaison öffentlich an die Stadt richteten, nachdem im März dieses Jahres das Verwaltungsgericht auf der ganzen Linie zugunsten des Eisverkäufers entschieden hatte. Er hatte Klage eingereicht, nachdem ihm die Stadt Anfang 2016 verboten hatte, was er im Sommer 2015 erfolgreich praktizierte, nämlich Eis aus seinem „Luis-EisMobil“ an der oberen Dreisam beim SC- Stadion zu verkaufen.

Ungewohnter Standort: Luis Salgado vor seinem Eismobil vor dem Start des Dreisamhocks im Ganter Hausbiergarten Foto: Lehmann
Ungewohnter Standort: Luis Salgado vor seinem Eismobil vor dem Start des Dreisamhocks im Ganter Hausbiergarten Foto: Lehmann

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Wodan-Halle eine Stadtteil- Kult- Veranstaltungsstätte im Ganter-Hausbiergarten

Foto: Hans Lehmann

Wir vom Bürgerverein haben Gerhard Spiecker, dem Betreiber des Ganter Hausbiergartens mit der auf dem gleichen Gelände befindlichen Wodan Halle viel zu verdanken. Ob als Veranstaltungsort unseres Neujahrsempfangs, unseres Dreisamhocks oder sonstiger Bürgervereins- Veranstaltungen, Gerhard Spiecker ist immer für uns da. Es ist Zeit, sich einmal öffentlich zu bedanken.

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Beste Aussichten für/auf unseren Stadtteil

Als hätten alle nur auf diese Jubiläumsaussage des „BÜRGERBLATTS“ gewartet: an zwei markanten Stellen am Rande der Oberwiehre – beim Schlossbergturm und am Wasserschlössle – haben sich Anfang September die Aussichten schlagartig verbessert.
Nach über zweijähriger Sperrung (und gerade mal dreiwöchigen Sanierungsarbeiten), wurde der Schlossbergturm endlich wieder freigegeben – viele halten ihn für den attraktivsten Aussichtspunkt im ganzen Stadtgebiet. Die Fotos zeigen links die ursprüngliche Konstruktion mit den Douglasienstämmen – und rechts die sanierte Konstruktion mit Stahlrohren; fotografiert vom selben Standort aus. Und obwohl die Wiedergabe deutlich vergrößert ist, dürfte es dem aufmerksamen Betrachter schwerfallen, Unterschiede zu entdecken…

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Eiscafé Quo-Vadis im ZO

Zurzeit ist die Fläche im Erdgeschoss des ZO an der sich das Eiscafé Quo- Vadis befand verwaist. Wir vom Bürgerverein sind in dieser Sache verletzenden Anschuldigungen ausgesetzt, zu denen wir keine Stellung nehmen werden, denn sie sind bar jeder Realität. Wir sind mit der Geschäftsleitung des ZO in Kontakt und stellen fest, dass aktuell nach einer passenden Alternative gesucht wird um, die Wohlfühlatmosphäre des ZO zu stärken und den Kunden einen neuen Platz zum Verweilen zu bieten.
Weitere Infos folgen in der November-Ausgabe.

Hans Lehmann, BV

Integrationsarbeit im Stadtteil: Das Haus 197

Was ist das „Haus 197“ eigentlich und wo kann man es finden?
Viele von uns fahren regelmäßig daran vorbei und manche freuen sich über die hübsche und adrette Fassade, aber nur wenige wissen: es ist ein Jugend- und Bürgerforum, das da am Ende des Strandbadgeländes in der Kurve kurz vor der Dreisambrücke nach Ebnet steht. Man erkennt es an seiner blauen Farbe.

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Carl Anton Meckel soll wieder sprechen

Manch einem wird aufgefallen sein, dass am Haus der Badischen Heimat in der Hansjakobstraße größere Arbeiten im Gange sind. Tatsächlich werden Handwerker einiges zu tun haben, bis das Gebäude wieder in neuem Glanz erstrahlt: das Dach wird erneuert, das Obergeschoss wird saniert, um es besser vermieten zu können, vor allem aber soll mit Verputz und Klappläden der ursprünglich vom Architekten beabsichtigte Anblick wieder erstehen. Sven von Ungern-Sternberg, Präsident der Badischen Heimat, hatte dazu zu einem Informationsgespräch in dem das Stadtbild prägenden Gebäude eingeladen. Rund 450 000 Euro, woran sich einige Sponsoren beteiligen, werden die Arbeiten kosten. Architekturhistoriker Gerhard Kabierske ging auf die Baugeschichte ein. In den Jahren 1925/26 ließ die Badische Heimat das Haus durch den Architekten Carl Anton Meckel errichten; wir verdanken ihm beispielsweise das Bankhaus Krebs am Münsterplatz, der Herderbau, das Sparkassengebäude, den Großen und den Kleinen Meyerhof. Er schuf ein Haus mit hohem, quasi spätmittelalterlichem Dach, ansonsten in barocker Formensprache, vielleicht in Anlehnung an das benachbarte Gasthaus „Schiff“. Aber er beschränkte sich nicht auf historische Rückgriffe, sondern verwendete auch handwerklich bearbeiteten Betonguss, seinerzeit eine Spezialität der Firma Brenzinger. Das ursprüngliche Ochsenblutrot des Verputzes musste 1935 verschwinden, die Klappläden wurden 1974 entsorgt. Sicher wird der neue Anblick zunächst ungewohnt sein, trotzdem freuen wir uns sehr darauf.

Manch einem wird aufgefallen sein, dass am Haus der Badischen Heimat in der Hansjakobstraße größere Arbeiten im Gange sind. Tatsächlich werden Handwerker einiges zu tun haben, bis das Gebäude wieder in neuem Glanz erstrahlt: das Dach wird erneuert, das Obergeschoss wird saniert, um es besser vermieten zu können, vor allem aber soll mit Verputz und Klappläden der ursprünglich vom Architekten beabsichtigte Anblick wieder erstehen.
Sven von Ungern-Sternberg, Präsident der Badischen Heimat, hatte dazu zu einem Informationsgespräch in dem das Stadtbild prägenden Gebäude eingeladen. Rund 450 000 Euro, woran sich einige Sponsoren beteiligen, werden die Arbeiten kosten.
Architekturhistoriker Gerhard Kabierske ging auf die Baugeschichte ein. In den Jahren 1925/26 ließ die Badische Heimat das Haus durch den Architekten Carl Anton Meckel errichten; wir verdanken ihm beispielsweise das Bankhaus Krebs am Münsterplatz, der Herderbau, das Sparkassengebäude, den Großen und den Kleinen Meyerhof. Er schuf ein Haus mit hohem, quasi spätmittelalterlichem Dach, ansonsten in barocker Formensprache, vielleicht in Anlehnung an das benachbarte Gasthaus „Schiff“. Aber er beschränkte sich nicht auf historische Rückgriffe, sondern verwendete auch handwerklich bearbeiteten Betonguss, seinerzeit eine Spezialität der Firma Brenzinger. Das ursprüngliche Ochsenblutrot des Verputzes musste 1935 verschwinden, die Klappläden wurden 1974 entsorgt.
Sicher wird der neue Anblick zunächst ungewohnt sein, trotzdem freuen wir uns sehr darauf.