Bahnübergang Möslestraße

Bahnübergang Möslestraße für knapp zwei Monate für den KFZ-Verkehr gesperrt

Der Start des Ausbaus der Höllental-Bahnstrecke wird von einer sehr schlechten Informationspolitik begleitet.

Ohne Vorankündigung wurde Anfang März die Hinweistafel am Ende der Möslestraße mit der Information der Sperrung des Bahnübergangs aufgestellt. Auf Rückfrage des Bürgervereins beim Garten-und Tiefbauamt der Stadt Freiburg erhielten wir die Antwort, dass der Bahnübergang Möslestraße von 15.03. – 09.05.2018 für den Autoverkehr gesperrt ist. In dieser Zeit gibt es einen provisorischen Fußweg als Überweg. Radfahrende müssten auf diesem kurzen Stück Weg schieben, weil er zu schmal ist. Für KFZ fahrende gibt es die ausgeschilderte Umleitung über den Übergang Lindenmattenstraße. Danach wird der Übergang Lindenmattenstraße umgebaut und die Möslestraße wieder freigegeben.

Hinweisschild am Bahnübergang Möslestraße Foto: Thoma

Der Bürgerverein ist über die sehr schlechte Informationspolitik rund um den Ausbau der Höllentalbahn sehr unzufrieden. Absolut unverständlich ist der Umgang mit den beiden gastronomischen Betrieben Busse´s Waldcafé und Waldseerestaurant sowie mit dem Tennisclub SC Rot-Weiß Freiburg. Diese wurden ebenfalls erst durch das aufgestellte Hinweisschild „kalt informiert“. Eine gute Informationspolitik sieht anders aus.

Hans Lehmann, BV

Freiburg-Marathon

Freiburg-Marathon am Sonntag, den 8.April
“Keep-on-Running-Party” mit dem Bürgerverein auf der Oberaubrücke

Foto: Hans Lehmann

Es wieder soweit: Zum 15. Mal fällt der Startschuß zum Freiburg-Marathon. An die 10.000 Läuferinnen und Läufer gehen dann beim Marathon, Halbmarathon oder beim Marathonstaffellauf an den Start. Auch der Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee ist wieder dabei. Auf der Oberaubrücke (Ecke Oberau-/Fabrikstraße) begrüßen wir die Teilnehmenden in unserem Stadtteil und feuern sie – zusammen mit der Band „Unit5“ (www.unit5-band.de) und ihren fetzigen Rockhits aus den 60/70er- kräftig an.
Der Bürgerverein lädt herzlich dazu ein.

Theo Kästle, BV

Verschoben

… in den Herbst wurde das Anlegen des Teichs im Möslepark (Bürgerblatt vom März). Einmal musste die beauftragte Firma feststellen, dass der Arbeits- und Zeitaufwand größer ist als zunächst veranschlagt und sie zudem termingebundene Arbeiten zu erledigen hat, zum andern war der Grundwasserstand so hoch, dass dadurch ein erheblicher und nicht zu vertretender Mehraufwand entstanden wäre.
Immerhin haben inzwischen die Arbeiten begonnen, die als Ausgleich für den Umbau von Rotteck- und Werderring zu leisten sind; wir werden berichten.

Aus dem Stadtarchiv

Die Veröffentlichung dieses Artikels in Fortsetzung ist leider etwas durcheinander geraten; wir bitten um Entschuldigung und bringen hier die richtige Reihenfolge:
Beginn der Serie: Bürgerblatt 233 (April 2017)
1. Fortsetzung: Bürgerblatt 235 (Juni 2017)
2. Fortsetzung: Nachfolgend (war ursprünglich für August 2017 vorgesehen)
3. Fortsetzung und Schluss: Bürgerblatt 243 (Februar 2018)

Nachdem der Stadt 1907 und 1909 in zwei Instanzen der Nachweis nicht gelungen war, dass sie Eigentümerin des Schleifenwegs (verbindet beim Schwarzwald-Hostel die Kartäuserstraße mit dem Augustinerweg = Hexenwegle) ist und ihr Rechtsanwalt dringend davon abgeraten hat, ihr Glück noch vor dem Reichsgericht in Leipzig zu versuchen, strebte sie einen Vergleich mit der Firma Mez & Söhne an.

Aus dem Stadtarchiv weiterlesen

Frühlingsanfang

…ist am 1. März – wenn man einen Meteorologen fragt. Und am 1. März entstand dieses Foto, denn ausgerechnet zu Frühlingsanfang wurden erstmals in diesem „Winter“ einzelne Schlittschuhläufer gesichtet. Verbotenerweise – muss man dazu sagen, denn große Schilder wiesen darauf hin, das Betreten des Eises sei wegen Lebensgefahr verboten. Wie dem auch sei – bei Redaktionsschluss war noch nicht absehbar, ob der März nun eher als Frühlings- oder doch als Wintermonat daherkam; immerhin definieren die Astronomen das Ende des Winters auf die „Tag- und Nachtgleiche“ – das war diesmal der 20. März. Und zur Erinnerung: Es gab schon Jahre, da öffnete das Strandbad sein Pforten erstmals Ende März. Wenn Sie dies lesen, wissen Sie, ob´s diesmal wieder so war…

SC Freiburg vs FC Bayern

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…das muss ein Irrtum sein? Weit gefehlt! Das Foto entstand beim diesjährigen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften – allerdings…: genau! „Mannschaften“ ist nicht ganz der richtige Ausdruck, denn es sind die Frauen, die hier das absolute Spitzenspiel bestritten. Immerhin spielten die 3. (Freiburg) gegen die 2. (München) – und nach dem 2:0 Sieg des SC war die Reihenfolge in der Tabelle (wohlgemerkt: 1. Bundesliga!!) gerade umgekehrt.

Warum das plötzlich im „BÜRGERBLATT“? Ganz einfach: Das spielt sich mitten in unserem Stadtteil ab – nur nimmt kaum jemand Notiz davon. Bei strahlendem Winterwetter verloren sich ein paar hundert Zuschauer im Möslestadion; geradezu beschämend – meint der Verfasser dieser Zeilen, denn der Frauenfußball hat in den letzten Jahren an Attraktivität enorm gewonnen.
Daher der Vorschlag an unsere geschätzte Leserschaft: Probieren Sie´s einfach doch mal aus, und geben Sie den SC-Frauen eine Chance; sie haben´s wirklich verdient! Es ist ein wahrlich preiswertes Vergnügen: 7 Euro kostet der Spaß (ermäßigt 4€!!); dafür kann man sich sogar aussuchen, ob man stehen oder witterungsgeschützt sitzen mag. Und wer weiß – mit ein bisschen Glück werden die SC-Frauen ja vielleicht sogar deutscher Meister? Und das „vor unserer Haustür“…!!!
Text und Foto: Helmut Thoma, BV

Knopfhäusesiedlung – Leserbrief

Berichte in den vergangenen Bürgerblättern über die bevorstehende Sanierung der Knopfhäusle-Sanierung

Sehr geehrte Damen und Herren,
in Ihren Berichten über die seit langem versprochen/ beabsichtigte Sanierung unserer Knopfhäusle-Siedlung fehlt einiges nicht ganz unwichtiges: Das langjährige hin- und her führt zur Frage, – ist die Sanierung für die Stadtoberen überhaupt erstrebenswert? Noch vor fünf Jahren war aus „wirtschaftlichen Gründen“ vom Abriss die Rede, da für jede Wohnung Sanierungskosten von 60. 000 – 90.000 Euro anfallen würden.(Anlage Artikel von Uwe Mauch im Schwarzwälder Boten 03. 01. 2014) Doch jetzt, wo der Kultur- und Denkmalschutz kaum übergangen werden kann, ist ein Abriss, wie ich hoffe, rechtlich kaum mehr möglich. Was die zukünftige Mietpreisentwicklung angeht erwarte ich kaum gutes. Im Zusammenhang der Erhaltung des Denkmalschutzes darf meines Erachtens nicht verschwiegen werden, dass in den 70er Jahren der Grundstein dafür gelegt wurde. Dies war in der Amtszeit von Eugen Keidel, Oberbürgermeister unserer Stadt von 1962-1982. Der damalige SPD-Stadtrat und Juso Vorsitzende und danach Kulturbürgermeister Thomas Landsberg, sowie Walter Vetter für die ARGE-Stadtbild waren die treibenden Kräfte, die OB Keidel überzeugten einen Denkmalschutz für die Knopfhäusle durchzusetzen (was die heutige SPD wohl vergessen hat).
Wolfgang Schmidt, Anwohner der Knopfhäusle Siedlung