20 Jahre Richard-Mittermaier-Schule

Umrahmt von zahlreichen Rednern und einem bunten Begleitprogramm durch die Schülerinnen und Schüler konnte am Samstag, den 25. Mai auch das Wetter nicht anders, als diese Veranstaltung überwiegend sonnig zu begleiten. Dabei zogen die Redner nicht nur eine positive Bilanz der bisherigen Schulentwicklung, sondern wagten auch einen Blick in die Zukunft der Einrichtung:
Die Schulleiterin Frau Stefanie Großmann würdigte in ihrer Ansprache vor allem die Verdienste des Schulleiters Herrn Senf, damaliger Leiter der Schule für Geistig Behinderte Günterstal, der die Neugründung maßgeblich initiiert hatte. Aus einer ehemaligen Außenstelle sei nun eine eigenständige Schule entstanden, deren Kollegium stets die Bedarfe des einzelnen Schülers in den Mittelpunkt stellt, und das hervorragend

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Unspektakulärer Zieldurchlauf

Quasi im Fernsehsessel schafft der SC Freiburg den Klassenerhalt

So toll der Klassenerhalt für den SC Freiburg und seine Anhänger auch ist, ein bisschen aufregender, etwas spektakulärer hätte es nach den langen Monaten des Zitterns und Daumendrückens am Ende schon sein dürfen.
Es war nach dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. Vielleicht, nur nebenbei, das einzige Spiel der Saison, das man als SC Fan nicht unbedingt hätte sehen müssen. Es war langweilig. Da sagte Christian Streich, auch nicht mit dem Enthusiasmus am Start, wie man ihn schon auf anderen Pressekonferenzen erlebt hat, sondern fast ein wenig abwesend aus dem Fenster schauend: „ Mir kicke net und sin trotzdem net abgestiege – gut.“ Das war‘s. Unaufgeregter hat der SC noch nie das Erreichen des Saisonziels kommentiert. Die Niederlage der Stuttgarter in Berlin einen Tag zuvor hat den Klassenerhalt letztlich gesichert. Schöner und verrückter wäre natürlich ein Streich-Sprint mit Luftfausthieben über den ganzen Platz direkt nach dem Schlusspfiff gewesen, ein Umarmungsmarathon mit jedem Spieler, der nicht rechtzeitig flüchten kann, aber so: „net abgestiege – gut.“ „So habe ich das auch noch nicht erlebt“, so Streich monoton weiter, „aber so nehm ich‘s auch gern.“ Wie wahr.

Foto: Achim Keller – Danke!
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Tolldreist

Seit mehr als einem halben Jahr sind am Wiehre-Bahnhof die Aufzüge noch immer nicht in Betrieb. Die Bahn hatte sich auch geweigert, ersatzweise für Menschen mit Kinderwagen oder Fahrrädern die Schienen auf den Treppenanlagen wieder zu montieren, bis die Aufzüge funktionieren. Das ist schon nicht mehr „tolldreist“, das ist „Beschämend“.

Helmut Thoma, BV

Der Schatz im Waldsee

Vor der Entschlammung des Waldsees (vgl. Bürgerblatt vom Februar) wurden die Muscheln am Seegrund geborgen. Dabei handelte es sich um rund 15 000 Exemplare der Großen Teichmuschel. Erstaunt hat nicht nur die große Zahl, sondern auch ihr Gefährdungs- und Schutzstatus; in Baden-Württemberg ist sie „stark gefährdet“ und hat „ganzjährige Schonzeit“. Grund genug, um uns mit diesen Tieren eingehender zu befassen.

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„Jahres-Gesprächstermin“ beim Polizeiposten Littenweiler

von links Polizeikommissar Florian Katz, Polizeihauptmeisterin Carin Betz, Polizeihauptkommissar Michael Wachter (Leiter Polizeiposten) Foto: Lehmann

Wenn es keine außergewöhnlichen Vorfälle zu besprechen gibt, trifft sich der Bürgervereins-Vorsitzende einmal im Jahr mit dem Leiter des Polizeipostens Littenweiler, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Zum ersten Mal, am 4. Mai in den neuen Räumen am Schnaitweg. Besprochen wurden die autofreie Aktionswoche, die Weiternutzung der Stadthalle und leider auch immer wieder die Themen des Freizeitverhaltens mancher Bürger*innen auf den öffentlichen Freiflächen unserer drei Stadtbezirke. Lärm, Rauch und Müll strapazieren die Nerven der unmittelbaren Anwohner zusehends. Der Leiter des Polizeipostens Littenweiler, Herr PHK Wachter gab seine Zusage zusammen mit der Stadt und dem ASB über Verbesserungen nachzudenken und diese dann gemeinsam umzusetzen. Für das offene und ergebnisorientierte Gespräch bedanken wir uns.

Hans Lehmann, BV

Gelungene Integration

Natali Kasem kam mit ihrer Familie als Flüchtling aus Syrien nach Freiburg und wurde auf Empfehlung eines Sozialarbeiters 2015 in die zweite Schülergeneration am UWC Robert Bosch College aufgenommen; 2017 hat sie die zweijährige internationale Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Wir bringen hier ihren aus dem Englischen übersetzten Bericht als gelungenes Beispiel für Integration:

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