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Gastfamilien gesucht

VERSE e.V., Betreutes Wohnen in Familien, sucht Familien, Paare, Alleinerziehende oder Einzelpersonen im Stadtgebiet von Freiburg, die sich vorstellen können, einen psychisch belasteten Menschen bei sich aufzunehmen und im Alltag zu unterstützen (keine Pflege). Für Betreuung, Zimmer und Verpflegung erhält die aufnehmende Person/ Gastfamilie eine steuerfreie Aufwandsentschädigung von ca. 940 Euro.

Durch die Anbindung an ein ganz normales Familienleben und die Unterstützung im Alltag haben die Betroffenen die Chance, sich zu stabilisieren und eine neue Zukunftsperspektive zu entwickeln.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des VERSE-Teams machen regelmäßig Hausbesuche und stehen der Familie und dem Gast mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Sie ein freies Zimmer oder eine Einliegerwohnung haben und sich gerne um andere Menschen kümmern, informieren wir Sie gerne ganz unverbindlich über unsere Arbeit. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

VERSE e.V. Betreutes Wohnen in Familien
07641-956294, 07641-955061, 07641-955062 und www.verse-bwf.de

Stadtbezirksatlas

Kürzlich ist der Stadtbezirksatlas 2018 erschienen, der auf 181 Seiten statistische Angaben zu jedem der 42 Freiburger Stadtbezirke enthält. Wir bringen einige bemerkenswerte Informationen zu den uns betreffenden drei Stadtbezirken und verweisen im Übrigen auf die Veröffentlichung, die unter http://freiburg.de/pb/,Lde/207932.html aus dem Internet heruntergeladen oder für 15 € zuzüglich Versandkosten beim Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg bestellt werden kann.

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„Kampfradler“ gegen „Wuthuper“

Während der Baustellezeit des Umbaus des Schwabentorwehrs bis Ende Oktober ist der Dreisamradweg FR1 entlang der Dreisam gesperrt. In dieser Zeit ist die Kartäuser- und Wallstraße vom Garten-und Tiefbauamt vom Kreisverkehr an der Fabrikstraße nach Westen bis zum Holzmarktplatz zur Fahrradstraße umgewandelt worden. Auf einem kleinen Zusatzschild ist der Vermerk „Für Anwohner frei“ zu lesen. Damit sind die anwohnenden Autofahrer gemeint, aber eben nur diese. Dieses Schild findet bei den übrigen Autofahrern keine Beachtung, was seit Beginn dieses Provisoriums für chaotische Zustände sorgt.

Nicht beachtete Schilder am Kartäuserstraßen-Kreisverkehr | Foto: Thoma
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Renaturierte Dreisam: Bürgervereins Expertise gefragt

Es hat sich im Kreis der Studierenden herumgesprochen, dass wir im Bürgerverein ausgewiesene Fachleute für viele Fragen rund um die Renaturierung der Dreisam in unseren Reihen haben. Regelmäßige Anfragen zu Sachauskünften in dieser Sache erreichen uns und werden von Lothar Mülhaupt und Dr. Karl-Ernst Friederich zur vollsten Zufriedenheit der Anfragenden erledigt. Exemplarisch die Beantwortung einer Interview-Anfrage eines PH-Studenten.

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Erhaltenswerte Gebäude rücken in den Fokus

Die „ARGE Stadtbild“ bekommt für den Erhalt historischer Bausubstanz in der Stadt von der in Merdingen ansässigen „Paul-Mathis-Stiftung“ für zwei Jahre 60 000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld wird ein Projekt, das schützenswerte Gebäude in Freiburg identifizieren soll, ermöglicht. Auch Gebäude, die nicht unter Denkmalschutz stehen, können erhaltenswert sein, so Joachim Scheck, der für zwei Jahre eine Stelle bekommt, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg und den zuvor genannten Stiftungsgeldern finanziert wird. Zielsetzung der Stelle ist die Erstellung einer Datenbank für solcher Gebäude.

Joachim Scheck | Foto: Lehmann

Die beiden Wiehremer Bürgerverein setzten sich seit langem für den Erhalt schützenswerter Bausubstanz ein. Mit unserer Tagung „Das Gesicht der Wiehre wahren“ im Februar 2017 setzten wir ein nicht unwesentliches Signal zum Schützen von Gebäuden oder ganzen Ensembles durch Erstellen von Erhaltungssatzungen, die es bis dato in Freiburg nicht gab. Derzeit sind solche Satzungen für den Stadtteil Waldsee und dem „Quäkerstraßen-Quartier“ in Bearbeitung. Damit lässt sich der Abriss von historischen Gebäuden zwar auch nicht ganz verhindern, aber die Satzungen können abschrecken und damit das schnelle, problemlose Profit orientiertes Abreißen verhindern.
Mit der neugeschaffenen Stelle soll nun Joachim Scheck ermitteln und dokumentieren für welche Gebäude und Quartiere es sich lohnt, sie zu schützen. Damit wird zum ersten Mal ermöglicht vor Bekannt werden von geplanten Abrissen eine „Quasi-Schutzfunktion“ über Gebäude zu legen.
Mit Joachim Scheck, den viele Leser*innen als Inhaber von Vistatour, aber auch aus vielen Veröffentlichungen in der BZ über die Bauhistorie Freiburgs kennen, hat aus unserer Sicht die richtige Person diese Stelle erhalten. Er ist unserem Bürgerverein nicht nur als Mitglied, sondern auch als regelmäßiger Referent in unseren Vorstandssitzungen verbunden.

Hans Lehmann, BV

Leser*innenbrief

Ihre bebilderte Kurzmeldung „Endgültig…“ im Bürgerblatt, Nr. 258, Mai 2019, S. 13, hat mich zu folgendem Leserbrief inspiriert:

Groß war die Empörung aus den Reihen der Naturschützer, als vor Jahren der Konrad-Guenther-Park für den Neubau der B-31-Ost zertrennt wurde. Doch nun können sie einen großen Erfolg feiern und sich riesig freuen, weil nebenan, beim Waldsee, der Park wieder zusammenwachsen kann, nachdem dort die Radwegverbindung gekappt worden ist. Der Vorgang zeigt eindrucksvoll, warum Fahrradrouten selten direkt ans Ziel führen, sondern meistens zeitraubende Umwege erfordern.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Kessel-Erlekam, ehem. 1. Vorsitzender Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC)