Alle Beiträge von Bürgerverein

Leser*innebrief: Abriss des Hauses in der Hansjakobstraße 60

Sehr geehrter Herr Lehmann,

Entstehungsjahre der „Gartenvorstadtstadt Waldsee“. Foto: BZ Reihe Wiedersehen

der Abriss des Hauses  in der  Hansjakobstraße 60, von dem Sie auch in Ihrem Bürgerblatt der Märzausgabe berichteten, hat viele Anwohner des Stadtteiles Waldsee geradezu erschüttert. Wir leben in einem Stadtteil, der ab ca. 1920 als eine Art „Garten-Vorstadt“ entstanden ist. Diese ist zwar nicht so ausgestaltet wie in Haslach aber zeigt städtebaulich große Ähnlichkeiten. Wir erleben zurzeit einen großen Druck. Es werden alte Bestandshäuser abgerissen und durch Neubauten ersetz. Wenn dies so weitergeht, verliert unser „Erhaltungssatzung geschützter Stadtteil“ (klingt geradezu nach Hohn) seine Urbanität und es beginnt die Zerstörung  unseres Wohngebietes. 

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Helmut Fehr Ausstellung

Kreuzsteinäcker

April/Mai 2021 / Ausstellung Bilder Helmut Fehr

Der Künstler Helmut Fehr stellt an den Fenstern des Begegnungszentrums Kreuzsteinäcker, Heinrich-Heine-Straße 10, unter dem Titel „Gegenständliche Malerei und Objektkunst“ seine Werke aus.
Helmut Fehr wurde 1949 geboren und lebt in Freiburg. Die Malerei faszinierte ihn schon in jungen Jahren. Berufsbedingt konnte er seinem Hobby jedoch nur sehr selten nachgehen. Erst im Ruhestand war es ihm wieder möglich, sich der Malerei zu widmen. Er arbeitet mit Acrylfarben auf Leinwand und setzt auch weitere Materialien in seinen Werken ein. 

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Kolumne Klimaprojekt Waldsee

Waldsee startet in den Frühling: Neue Ideen für ein nachhaltiges Klimaquartier!

Jetzt, da die Temperaturen steigen, machen sich viele Menschen daran, ihren Garten oder Balkon fit für den Frühling zu machen. Blühende Gärten machen das Quartier schöner und sorgen für Artenreichtum mitten in der Stadt. Pflanzen und gesunde Böden speichern Wasser und CO2 und verbessern die Luftqualität. Wer seinen Garten noch nachhaltiger gestalten möchte, kann von einem Praxisworkshop über Kompost, Artenvielfalt oder Kräuterhügel profitieren, der direkt in Ihrem Garten organisiert werden kann, sobald die Pandemie es erlaubt. Wer hier mitmachen oder seinen Garten zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne beim Umweltschutzamt melden.

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Der FTC macht sich startklar für den Sommer

Der Freiburger Tennis-Club hat gute Gründe, auch in diesen Zeiten positiv gestimmt an den Start zur Sommersaison 2021 zu gehen, denn Tennis gehört zu den „kontaktlosen Individualsportarten“, die  im Freien ausgeübt werden können – und in diesen besonderen Zeiten auch dürfen. Die 15 Sandplätze an der Schwarzwaldstr. sollen deshalb in diesem Jahr so früh wie eben möglich geöffnet werden. Nach derzeitiger Planung wird die Saison 2021 dann am 17. und 18. April offiziell mit Veranstaltungen eröffnet, bei denen Gäste die Möglichkeit haben, den Club mit allen Angeboten kennenzulernen. 

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Vom Aschenputtel zum schönen Schwan

Der Meierhof auf dem Kartausgelände ist saniert, die ersten Bewohner sind eingezogen.

Fährt man die Kartäuserstraße Richtung Osten und passiert den von rechts einmündenden Sandfangweg, sieht man ihn hinter der nächsten Straßenbiegung liegen, den das Gesamtbild des Kartäuserkloster-Geländes prägenden Bauernhof, den letzten seiner Art in Freiburg namens Meierhof.

Süd-West Blick Foto: Johannes Meger.
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Anfragen über Anfragen zum Abriss Haus Hansjakobstraße 60

Nach dem Abriss des Hauses Hansjakobstraße 60 erreichten den Bürgerverein verwunderte bis entsetzte Anfragen, ob dies trotz der Erhaltungssatzung Waldsee rechtens ist.

Erste Anfragen erreichten uns zwischen den Jahren vor dem Abriss des Hauses Hansjakobstraße 60 und bezogen sich auf den roten Punkt an der Garagentüre. „Was geschieht? Ich wundere mich, dass das schöne alte Haus leer steht. Hinten steht ein Abrissbagger. Wird nur die Garage abgerissen oder auch das Haus? So wie es aussieht, ist es erst vor wenigen Jahren neu gestrichen oder sogar wärmegedämmt worden. Das Straßenbild oder Stadtbild würde empfindlich gestört, wenn da was anderes hinkäme“. 

Wegen Corona und Weihnachten war hierüber zunächst keine Auskunft zu erhalten.

Die nächsten Schreiben kamen dann während und kurz nach dem Abriss. Eines davon ging wortgleich an Baubürgermeister Martin Haag. 

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Brennend durch unser Stadtgebiet

Ein westwärts auf der B 31 fahrender Wohnmobiltransporter fing durch einen technischen Defekt am Ausgang des Schützenallee-Tunnels Feuer. Erst ein Kilometer später, direkt an der Schwabentorbrücke, kam der brennende Transporter zum Stehen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell im Griff. 

Ausgebrannte gelöschte Wohnmobiltransporter an der Schwabentorbrücke Foto: Lehmann

Der Autor dieser Zeilen staunte am letzten Januar Samstag bei seinem gewohnten Bäckereinkauf am Ende der Hildastraße nicht schlecht, als er morgens gegen 8.30 ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Polizeiautos auf und hinter der Schwabentorbrücke im Einsatz sah. An diesem Wochenende hatte das Dreisamhochwasser seinen Höchststand, so dass der Gedanke nahe lag, dass etwas im Zusammenhang mit dem Hochwasser geschehen sein musste. Als Vorsitzender des Bürgervereines zur Neugier verpflichtet, galt es der Sache auf den Grund zu gehen. Es ging aber nicht um die Rettungsaktion eines gekenterten Kajakfahrers oder eines ähnlichen Vorfalls, sondern auf der Nordseite stand ein Wohnmobiltransporter, dessen Ladung ausgebrannt war. Nach Aussage eines Polizisten hatten sich die Bremsen überhitzt und entzündet; das Feuer hatte auf den Auflieger und von dort auf die transportierten Wohnmobile übergegriffen. Gegen 9.30 Uhr wurde der vorsichtshalber gesperrte Schwabentorring für den Verkehr wieder freigegeben, um 12.30 war der Einsatz beendet. Nur gut, dass der Vorfall ohne Personenschaden abgelaufen ist

Hans Lehmann, BV

Dreisamhochwasser

Die neuen Strukturen der renaturierten Dreisam haben sich bewährt, gegen Leichtsinn und Unvernunft ist jedoch kein Kraut gewachsen

Im Oktober 2019 berichteten wir in unserem Bürgerblatt über eine vom Regierungspräsidium Freiburg gestartete Umbaumaßnahme an der renaturierten Dreisam, direkt unterhalb des Ottilienstegs. Mit Strömungslenker aus Granitblöcken, sogenannten „Lenkbuhnen“ sollten neue verbesserte Lebensräume für Fische, aber auch mehr Ausweichfläche gegen Überflutungen geschaffen werden. Das letzter hat sich bei dem diesjährigen Hochwasser, dessen Höchststand immerhin 178 Zentimeter betrug, bewährt.

Der Lenkbuhrenbau 2019 an der Dreisam unterhalb des Ottiliensteges hat sich beim diesjährigen Hochwasser bewährt // Foto: Lehmann
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