Alle Artikel von Bürgerverein

Neues Personal im Freiburger Osten

Der SC Freiburg hofft mit neuen Spielern auf eine sorgenfreiere Saison

Gut gelaunt zum Saisonauftakt: Trainer Christian Streich Foto: Basters

Nur wenigen Arbeitnehmern ist es vergönnt, nach ihrem Urlaub mit Applaus und freundlichen Zurufen wieder an ihrem Arbeitsplatz begrüßt zu werden, eines der Privilegien von Fußballprofis. Es ist Montag, 2.Juli, 10 Uhr, pünktlich zum ersten Training der neuen Saison stehen viele SC Fans Spalier, als Spieler und Trainer aus der Kabine Richtung Rasenplatz schreiten. „Hallo Christian, mach‘s gut!“, „Nils, schade, dass der Jogi dich daheim gelassen hat.“, „Hey Florian, wieder fit?“
Der Ton der SC Fans freundlich, fast schon freundschaftlich an diesem Morgen. Herrliches Wetter, der SC hat die Sommerpause genutzt, um auf dem Trainingsplatz einen neuen Rollrasen zu verlegen; bessere Bedingungen zum Üben, wie es Trainer Christian Streich gerne ausdrückt, sind schwer vorstellbar. Und so gehen die jungen Männer in den neuen blauen Trainingsshirts auch behände zu Werke. Die ersten Pässe, kernige Zweikämpfe und Torschüsse, es ist kaum zu übersehen, wie sehr sie sich an ihren Arbeitsplatz zurückgesehnt haben. Und unter den Fans beginnt das alljährliche muntere Rätselraten: Wer ist der mit den Locken, ist das da drüben der Gondorf, wer ist denn der, der sieht aber noch verdammt jung aus?

Vordere Reihe: 8 Neue zum Saisonauftakt 2018 Foto: Basters

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Mastbetrieb


…ist üblicherweise ein negativ besetzter Begriff aus der Massentierhaltung. Seit dem Frühsommer herrscht eine ganz andere Art von „Mastbetrieb“ auf der Großbaustelle am Wiehrebahnhof, denn hier werden jene Stahlkonstruktionen zwischengelagert, die im Zuge der Streckensanierung als Masten „tragender“ Teil der sanierten Elektrifizierung sein werden. So sinnvoll und notwendig diese Maßnahme ist – die Begeisterung bei einigen betroffenen Anwohnern östlich des Wiehrebahnhofs hält sich in Grenzen, weil plötzlich ein solcher ca. 10 Meter hoher Stahlmast direkt an ihrer Grundstücksgrenze steht – gerade mal vier Meter von Ihrem Wohnzimmerfensterentfernt; und dies ohne jede Ankündigung.

Text und Foto: Helmut Thoma, BV

Parkfläche Dreikönigstraße

Blaue Parkfläche in der Dreikönigstraße: Die Farbe ist nicht das Hauptproblem.

Leider hat der BZ Zeitungsartikel vom 27. Juni „Anwohner in der Wiehre streiten sich wegen schlumpfblauer Farbe“ vom eigentlichen Ziel des Bürgervereins, die stadtteilprägenden Vorgärten zu erhalten, vollkommen abgelenkt.

So nicht: Komplett als Parkfläche umgewandelter Vorgarten. Foto: Lehmann

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Offenes Haus 197

Anfang März war der damalige OB Kandidat Martin Horn dabei Freiburg kennenzulernen und traf sich aus diesem Grund auch mit den Aktiven des Hauses 197.

Von links: Dirk Beha Haus 197, OB Martin Horn, Constanze Fetzner BV, Klaus Schwenninger Haus 197, Pascal Schnieder SPD, Wilfried Nagel BV  | Foto: Fionn Große

Es gab daher ein Informationstreffen für den interessierten Gast, dessen Interesse dem Ehrenamt in der Jugend- und Flüchtlingsarbeit galt. Dafür nahm er sich viel Zeit und er hatte eine Reihe von Fragen mitgebracht. Noch wichtiger aber war ihm das Zuhören um zu erfahren, welche Problematiken die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen beschäftigen und welche Erfolge es auch zu verbuchen gibt. Er erfuhr, dass das Jugend- und Bürgerzentrum sich in den vergangenen Jahren verstärkt den Geflüchteten zugewandt hat und so gerade die Jugendarbeit noch vielfältiger geworden ist.

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Lachse in der Dreisam

Der Landesfischereiverband hat in der Dreisam wieder Junglachse ausgesetzt

Stephan Stäbler kommt mit einem Kleintransporter direkt an die Dreisam gefahren. Auf der Ladepritsche hat er eine große grüne Wanne auf der steht: Vorsicht lebende Fische. In der Wanne ein Riesengewimmel, mehr als 7500 Junglachse, 6 Wochen alt sind die, erklärt er, dafür noch ziemlich klein, höchstens wie ein kleiner Finger.

Ein SWR 3 Fernsehteam begleitet die Einsetzung der Junglachse Foto: Lehmann

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Rohrlager und Baggerarbeiten an der renaturierten Dreisam

Seit Anfang Juli lagern auf der Kartauswiese in der Höhe des Ottiliensteges Groß- Wasserrohre, kurz danach begann die Offenburger Tief- und Rohrleitungsfirma Klumpp mit Baggerarbeiten. Der Bürgerverein war nicht vorinformiert.

Wasserrohrlager auf der Kartauswiese Höhe Otiliensteg Foto: Lehmann
Ausbaggern sogenannter Start- und Zielgruben auf der Dreisamwiese.

Eine Anfrage bei Badenova wurde wie folgt beantwortet: „Das sind Rohre, die wir in die bestehende alte Rohleitung vom Wasserwerk Ebnet bis zum Schiebeschacht-Häuschen in der Höhe des UWC einziehen werden. Bei diesem Bauvorhaben wird das sogenannte Inlinerverfahren angewandt, in dem die neuen Rohre mit kleinerem Durchmesser in die bestehenden Durchmesser größeren Rohre eingezogen werden und dann Stück für Stück verschweißt werden. Dies geschieht in den einzelnen Start- und Zielgruben. Der Fertigstellungs- Zieltermin der Baumaßnahme ist Mitte August.“

Hans Lehmann, BV

Stadtteilgeschichten

Mein Freund der Baum: Beispielgebende Bepflanzungen von Baumscheiben in der Bleichestraße

Bäume bringen Natur in die Stadt. Straßenbäume spielen eine große Rolle bei der Regulation des Stadtklimas. Sie produzieren Sauerstoff, filtern Staub und Schadstoffe aus der Luft, sorgen für eine Befeuchtung und Abkühlung durch ihre Verdunstungsleistung und spenden im Sommer Schatten. Hervorzuheben ist hierbei natürlich auch ihre Funktion als Refugium für verschiedenste Tierarten, wie Vögel, Insekten und Kleinsäuger.

Eine ökologische Baumscheibenbepflanzung verbessert die Standortbedingungen des Baumes und trägt wesentlich zur Artenvielfalt in der Stadt bei. Foto: Lehmann

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Wandel am Sandfangweg

Seit fast einem halben Jahrhundert, seit 1972, hat der Heilpädagogische (Kindermund „Halbpädagogische“) Hort am Sandfangweg sich um Kinder gekümmert, die eine individuelle Betreuung benötigen. Gegründet 1934 und damit ältester derartiger Hort in Deutschland, war er nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in den Schweizerbaracken an der Urachstraße untergebracht, bevor er den Neubau am Sandfang beziehen konnte; anfangs getragen von der Stadt, seit 1.1.1999 von der Waisenhausstiftung.

Die liebevoll gestalteten Wände im Inneren erfreuen auch die neuen Nutzer Foto: Lehmann

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