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Gemeingebrauch von Grundwasser beachten – illegale Grundwasser-entnahmen festgestellt

Das Umweltschutzamt weist darauf hin, dass die Entnahme von Grundwasser nur unter Be-achtung der wasserrechtlichen Vorschriften zulässig ist. Bei wiederholten Kontrollen wurde festgestellt, dass auf mehreren Grundstücken Grundwasser ohne die erforderliche Anzeige beziehungsweise ohne wasserrechtliche Erlaubnis entnommen wird.
Grundwasser ist eine besonders schützenswerte Ressource, mit der verantwortungsvoll und sparsam umgegangen werden muss.
Auch für die Bewässerung privater Gärten gelten deshalb gesetzliche Vorgaben. Das Um-weltschutzamt bittet alle Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, beste-hende Brunnen und Wasserentnahmeeinrichtungen zu überprüfen und sich bei Fragen früh-zeitig an die untere Wasserbehörde zu wenden. Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.Freiburg.de
Was ist zulässig?
Eine Entnahme von Grundwasser über einen einfachen Brunnen mit einer Handschwengel-pumpe ist für kleingärtnerisch genutzte Flächen in geringen Mengen grundsätzlich erlaubnis-frei. Der Brunnen beziehungsweise die Grundwassererschließung ist jedoch bei der zustän-digen Behörde anzuzeigen.
Was ist nicht zulässig?
Die Entnahme von Grundwasser mit einer elektrischen oder motorbetriebenen Pumpe bzw. einer vergleichbaren technischen Einrichtung ist grundsätzlich wasserrechtlich erlaubnis-pflichtig.
Aufgrund der hohen Nutzungsdichte des Grundwassers im Raum Freiburg sind solche Ent-nahmen zur Gartenbewässerung, nicht genehmigungsfähig, da durch die Summe der Entnah-men erhebliche Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts zu erwarten sind. Eine Entnahme ohne erforderliche Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer empfind-lichen Geldbuße geahndet werden.
Im Auftrag
gez. Gampp
17.08.2026

Freiburger Klimapakt

Der Bürgerverein ist Gründungsmitglied des Freiburger Klimapakts, der jetzt sein einjähriges Jubiläum feierte.

Seit einem Jahr gibt es den Freiburger Klimapakt. Beim Jahrestreffen am Dienstag, 10. März, im Historischen Kaufhaus blickten die Mitglieder auf die vergangenen zwölf Monate zurück: 112 Organisationen und Unternehmen haben sich mittlerweile dem Netzwerk angeschlossen. Den Anfang machten vor einem Jahr 38 Erstunterzeichnende.
Den Abend eröffnete Oberbürgermeister Martin Horn. Bürgermeisterin Christine Buchheit gab einen Überblick über das Angebot für die Mitglieder – von Webinaren bis zu Klimaschutzberatungen. Wie ein Unternehmen sich erfolgreich an Nachhaltigkeit ausrichtet, zeigte Melanie Bleicher vom Outdoor-Unternehmen Vaude. Daneben präsentierten vier ganz unterschiedliche Klimapaktmitglieder, wie sie das Thema Klimaschutz angehen: die Haufe Group, die Maertin & Co. AG, der Verein Sozialdienst katholischer Frauen und das Energie-Effizienz-Netzwerk der städtischen Gesellschaften, an dem Abend repräsentiert durch das Theater Freiburg. Die menschgemachte globale Erwärmung betrifft alle Bereiche der Gesellschaft. Neben dem Green Industry Park und den Klimaquartieren ist der Freiburger Klimapakt ein weiterer wichtiger Zusammenschluss auf dem Weg zur Klimaneutralität. Unternehmen können viel bewirken, indem sie die eigenen Treibhausgasemissionen und ihren Energieverbrauch reduzieren und in erneuerbare Energieversorgung investieren… Der Freiburger Klimapakt steht allen Freiburger Organisationen offen – ob Unternehmen, Verein, Kultur-, Sozial- oder Bildungsinstitution. Zuletzt setzten so unterschiedliche Akteure wie der Caritasverband der Erzdiözese Freiburg und der EHC Freiburg ihre Unterschrift unter die Mitgliedsurkunde…
Unter www.freiburg.de/klimapakt gibt es weiterführende Informationen und
Ansprechpartner:innen, hier werden auch alle Mitglieder mit ihrer Motivation für den Freiburger Klimapakt genannt.