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Wem gehört der Weg?

. (besser bekannt unter dem inoffiziellen Namen Hexenwegle). Die Eigentumsverhältnisse dieses sog. Schleifenweges (benannt nach einer Granatschleife) waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts unklar, im Grundbuch (Flurstück 1354) war nichts eingetragen. Die Stadt wollte dies ändern und klagt gegen die Anlieger, den Fabrikanten Beierle und die Firma Mez & Söhne, auf Anerkennung als städtisches Eigentum. Am 5.4.1907 weist das Landgericht Freiburg die Klage kostenpflichtig ab.

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Baustellenschilder

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Zuweilen geben Baustellenschilder Anlass zum Grübeln:
Der Gehweg längs der Dreisam an der Hindenburgstraße wurde saniert – sehr erfreulich, braucht man doch keine Gummistiefel mehr, um ihn auch bei Regen trockenen Fußes benutzen zu können. Für die Arbeiten musste er natürlich gesperrt werden, Radfahrer durften ihn nicht mehr benutzen (sie dürfen das nie!). Die Schilder „Fußweg“ und „Radfahrverbot“ verstärken sich gegenseitig und erinnern an Räuber Hotzenplotz: Radfahren verboten, Radfahren streng verboten, Radfahren strengstens verboten, Radfahren allerstrengstens verboten. Wirksam waren aber weniger die Schilder als das Sperrband.
Nur wenig weiter westlich, am Anfang der Kartäuserstraße: weil auf dem Gehweg eine Baustelle ist, wird der Radweg flugs zum Gehweg erklärt, durch ein Sperrgitter wird aber verhindert, dass Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen – wie soll man sich hier regelgerecht verhalten? Am besten lösen sich die Radfahrer in Luft auf…
K.-E. Friederich