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Nacharbeiten an der Dreisam

Dieses Jahr macht die Dreisam ihrem, bekanntlich aus dem Keltischen abgeleiteten, Namen alle Ehre. Die Kelten nannten sie „tragisama“, die „schnell Fließende“. Und nicht nur schnell, sondern auch kräftig floss sie dieses Frühjahr; bis in den Sommer hinein. Im April erreichte sie mit 1,60m fast die 10-Jahres Hochwassermarke.Nach Hochwasser

Da blieb es nicht aus, dass sich im Flussbett einiges bewegte: Es wurden weitere Kies und Schotterbänke abgelagert und an manchen Stellen entstanden kleine Sandstrände. Aber auch einige Inseln wurden kräftig „angeknabbert“. Dies kommt nicht überraschend, sondern war von den Experten schon erwartet worden, denn der Fluss soll mit seiner Dynamik das Bett gestalten.

Nur schade um die Bäume. Dass die Alleebäume, die man erstmal auf den Inseln hat stehen lassen, auf Dauer dort nicht überleben werden, war klar, zumal einige schon länger an der Eschentrieb-Krankheit leiden. Trotzdem sollen die stark ausgespülten Inseln, die noch lebensfähige Bäume tragen mit großen Steinen gesichert werden. Dafür wird wohl beim nächsten Niedrigwasser ein kleiner Bagger aktiv werden.
Übrigens: Die derzeit am Sandfangwehr laufenden Arbeiten haben damit nichts zu tun. Dort wird das marode Wehr saniert und dabei die Wasseraufteilung Dreisam / Gewerbekanal verbessert werden (siehe BZ vom 4. August).

L.Mülhaupt

Land unter – Hoher Wasserstand an der Dreisam

Die Bauminseln in der renaturierten Dreisam sind zwar keine Halligen, aber bei einem Wasserstand von 1.20 m, wie er diesen Winter immer mal wieder erreicht wurde, war doch öfter „Land unter“ . Und die starke Strömung  mit einem Abfluss von 40.000 Litern pro Sekunde nagte kräftig an den Inseln. Zwei Bäume mussten gefällt werden, bevor sie weggeschwemmt wurden und dann flussabwärts irgendwo an einer Brücke für Rückstau des Wassers gesorgt hätten. Vor allem die Baustelle an der Kronenbrücke durfte nicht gefährdet werden.

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