Schlagwort-Archiv: _hthoma

Gerwigplatz – Riesenchance

Der „Gerwigplatz“ vor dem (neuen) Wiehrebahhof fristet seit Jahrzehnten ein Schattendasein – der „ruhende Kfz-Verkehr“ ist nahezu die einzige Nutzung; von Aufenthaltsqualität keine Spur, auch wenn es am Rande vielversprechende Gastronomie gibt.

Die beiden Wiehremer Bürgervereine haben jetzt die Initiative ergriffen, um das zu ändern.

Parkende Autos - soweit das Auge reicht. Kein Wunder - schließlich ist es ja kostenlos...!  Von Aufenthaltsqualität ist am riesigen Platz um den Neuen Wiehrebahnhof jedenfalls nicht viel zu spüren...
Parkende Autos – soweit das Auge reicht. Kein Wunder – schließlich ist es ja kostenlos…! Von Aufenthaltsqualität ist am riesigen Platz um den Neuen Wiehrebahnhof jedenfalls nicht viel zu spüren…

Gerwigplatz – Riesenchance weiterlesen

Kahlschlag

16-11-kahlschlag-kartaeuser-swtext2e-mail

…in der Kartäuserstraße: . – und wie zum Hohn einen einsamen Pkw. Bei allem Verständnis für die Sorge um ausreichend Stellplätze – es gibt Regeln, und in diesem Falle hilft ein Blick in die Landesbauordnung (§9); dort heiß es: „Die nicht überbauten Flächen von bebauten Grundstücken müssen Grünflächen sein, soweit diese nicht für eine andere zulässige Verwendung benötigt werden.“ Mit anderen Worten: Es wäre eine Baugenehmigung erforderlich. Auf eine entsprechende Anfrage des Bürgervereins beim Baurechtsamt wurde eine Antwort zugesagt – wir werden berichten.

Hofmeister schließt

16-09-hoffmeister-ende-sw+text

Das Ende einer Institution kündete dieses Schild an der Ecke Erwin- / Dreikönigstraße zu Beginn der Sommerferien. Den Lebensmittelladen „Hofmeister“ gibt es nicht mehr – für viele Menschen im Stadtteil ein herber Verlust. Nach über 40 Jahren geht das Ehepaar Renate und Siegbert Hofmeister in den Ruhestand – altersbedingt und aus gesundheitlichen Gründen. Aber es besteht Hoffnung: Derzeit laufen Gespräche zwischen dem Vermieter und möglichen Nachfolgern – und die Chancen stehen offenbar nicht schlecht, dass es am selben Standort demnächst einen neuen Lebensmittel-Einzelhandel gibt. Der Bürgerverein drückt die Daumen – mehr kann er leider nicht tun

 

Hildastraße Radampel

Hildastraße RadampelHöchst gefährlich ist es immer wieder für Radler, die an der Einmündung des Radwegs aus der Hildastraße stadteinwärts streben. Das Foto zeigt eine typische Szene mit Rückstau auf der B31, wie sie gerade in den vergangenen Wochen fast die Regel war: Zu Beginn der gerade mal sechs (!) Sekunden dauernden Radler-Grünphase ist deren Fahrspur blockiert; für die Mutigen beginnt nun ein riskanter Slalom: Wenn sich nämlich gerade dann der B31-Verkehrsstrom wieder in Bewegung setzt, kommt es zu äußerst heiklen Situationen mit hohem Unfallrisiko. Der Bürgerverein fordert hier eine deutliche Verbesserung – bevor der erste schwere Unfall geschieht!

Gerwigplatz

Gerwigplatz-sw
Foto-Quelle: GoogleMaps

Ziemlich trostlos mutet der „Gerwigplatz“ an – den viele eher unter dem Namen „Bahnhofsplatz Wiehre“ kennen. Denn außer dem gebührenfreien (!) Parken von Autos findet hier nicht viel statt. Weil aber die Deutsche Bahn demnächst diesen Haltepunkt barrierefrei umbaut, zudem im Rahmen des „Fußverkehrs-Checks“ Verbesserungen für Fußgänger eingeleitet werden sollen, schlagen die beiden Wiehremer Bürgervereine der Stadt vor, für den gesamten Platzbereich ein Gestaltungskonzept zu entwickeln. Schließlich verläuft die Grenze zwischen beiden Bürgervereinen fast mitten über den Platz und die Bahnsteiganlage. Und eines sollte unbedingt vermieden werden: dass mit der jetzt anstehenden Bahnhofsumgestaltung Fakten geschaffen werden, die einer späteren Neuordnung des Gerwigplatzes im Wege stehen. Es wäre deshalb sogar zu überlegen, ob für eine solche Planung Mittel aus dem Topf der „Stadtteil-Entwicklungs-Leitlinien“ (STELL) bereitgestellt werden könnten.

Im Stadtwald ist Platz für alle

Seit vor über einem Vierteljahrhundert das Mountainbiken in Mode kam, rissen die Klagen nicht ab über rasende Radler, die arglose Wanderer drangsalieren. Der Gesetzgeber hat reagiert, die Stadt auch: Als Waldeigentümerin hat sie den Bau besonderer „Downhill“-Strecken ermöglicht – und im letzten Jahr alle Beteiligten zu mehreren „Runden am Runden Tisch“ eingeladen. Wander- und Mountainbikevereine, der Fahrradverband ADFC sowie Forst- und Umweltschutzamt einigten sich auf die Ausweisung zusätzlicher 10% schmaler Wege als Mountainbikestrecken sowie weitere Maßnahmen und Regeln. Der Bürgerverein ist zuversichtlich, dass es auf diese Weise gelingt, die Zahl unerfreulicher Begegnungen weiter zu verringern – und dass der stadtnahe Bergwald so für alle Erholungssuchenden künftig noch attraktiver wird.

Mountainbike Silhouette

Im Stadtwald ist Platz für alle weiterlesen

Der Stadttunnel kommt – jetzt sind Ideen gefragt!

…drum soll es schon bald einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für Architekturstudenten geben.

stadttunnel_planung

Die „Frohe Botschaft“ erreichte den Bürgerverein erst unmittelbar nach Redaktionsschluss unseres Aprilhefts – aber inzwischen hat es sich ja längst wie ein Lauffeuer herumgesprochen: Der Stadttunnel hat die entscheidende Hürde genommen und ist von der Bundesregierung in die höchste Prioritätsstufe „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Bemerkenswert dabei ist die ausdrückliche Erwähnung der städtebaulichen Bedeutung des Projekts für Freiburg. Der Stadttunnel kommt – jetzt sind Ideen gefragt! weiterlesen

Richtig dicke Luft

Foto: Helmut Thoma
Foto: Helmut Thoma

…herrscht am „Messpunkt Schwarzwaldstraße“ – der Pfeil zeigt die amtliche Station mit den Messgeräten. An keiner Stelle in Baden-Württemberg wurden in den vergangenen Jahren höhere Konzentrationen des besonders schädlichen Stickoxyds (NO2) gemessen, und – gewiss kein Zufall: keine innerörtliche Straße im Ländle muss so viele Schwerlastfahrzeuge verkraften. Genau dieser Sachverhalt ist es auch, der die Notwendigkeit eines neuen „Luftreinhalteplans“ (LRP) für Freiburg hervorruft. Mitte April gab´s dazu eine Auftaktveranstaltung im Regierungspräsidium. Und diesmal – so die klare Botschaft – muss etwas geschehen; und zwar vor dem Bau des Stadttunnels! Denn sonst wird es für die Bundesregierung richtig teuer. Das „Bürgerblatt“ wird über den Fortgang des Verfahrens berichten.

Mobilfunkantennen

Mobilfunkantennen Oberau Freiburg
Foto: Helmut Thoma

Ohnmächtiges Entsetzen …in der Nachbarschaft löste der Bau dieser beiden Mobilfunkantennen aus, die Ende März fast „über Nacht“ auf dem Eckhaus Wilhelm-Dürr-/Schwarzwaldstraße montiert worden waren. Nicht einmal die Hausbewohner waren informiert worden. Der Bürgerverein protestierte beim Bürgermeisteramt – und erhielt die ernüchternde Auskunft: Antennen dieser Größe und Bauart sind auch in Wohngebieten „ohne besonderes Verfahren zulässig“ – und erst recht ohne Beteiligung der Angrenzer…