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Bahnübergang Möslestraße

Bahnübergang Möslestraße für knapp zwei Monate für den KFZ-Verkehr gesperrt

Der Start des Ausbaus der Höllental-Bahnstrecke wird von einer sehr schlechten Informationspolitik begleitet.

Ohne Vorankündigung wurde Anfang März die Hinweistafel am Ende der Möslestraße mit der Information der Sperrung des Bahnübergangs aufgestellt. Auf Rückfrage des Bürgervereins beim Garten-und Tiefbauamt der Stadt Freiburg erhielten wir die Antwort, dass der Bahnübergang Möslestraße von 15.03. – 09.05.2018 für den Autoverkehr gesperrt ist. In dieser Zeit gibt es einen provisorischen Fußweg als Überweg. Radfahrende müssten auf diesem kurzen Stück Weg schieben, weil er zu schmal ist. Für KFZ fahrende gibt es die ausgeschilderte Umleitung über den Übergang Lindenmattenstraße. Danach wird der Übergang Lindenmattenstraße umgebaut und die Möslestraße wieder freigegeben.

Hinweisschild am Bahnübergang Möslestraße Foto: Thoma

Der Bürgerverein ist über die sehr schlechte Informationspolitik rund um den Ausbau der Höllentalbahn sehr unzufrieden. Absolut unverständlich ist der Umgang mit den beiden gastronomischen Betrieben Busse´s Waldcafé und Waldseerestaurant sowie mit dem Tennisclub SC Rot-Weiß Freiburg. Diese wurden ebenfalls erst durch das aufgestellte Hinweisschild „kalt informiert“. Eine gute Informationspolitik sieht anders aus.

Hans Lehmann, BV

Frühlingsanfang

…ist am 1. März – wenn man einen Meteorologen fragt. Und am 1. März entstand dieses Foto, denn ausgerechnet zu Frühlingsanfang wurden erstmals in diesem „Winter“ einzelne Schlittschuhläufer gesichtet. Verbotenerweise – muss man dazu sagen, denn große Schilder wiesen darauf hin, das Betreten des Eises sei wegen Lebensgefahr verboten. Wie dem auch sei – bei Redaktionsschluss war noch nicht absehbar, ob der März nun eher als Frühlings- oder doch als Wintermonat daherkam; immerhin definieren die Astronomen das Ende des Winters auf die „Tag- und Nachtgleiche“ – das war diesmal der 20. März. Und zur Erinnerung: Es gab schon Jahre, da öffnete das Strandbad sein Pforten erstmals Ende März. Wenn Sie dies lesen, wissen Sie, ob´s diesmal wieder so war…

SC Freiburg vs FC Bayern

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…das muss ein Irrtum sein? Weit gefehlt! Das Foto entstand beim diesjährigen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften – allerdings…: genau! „Mannschaften“ ist nicht ganz der richtige Ausdruck, denn es sind die Frauen, die hier das absolute Spitzenspiel bestritten. Immerhin spielten die 3. (Freiburg) gegen die 2. (München) – und nach dem 2:0 Sieg des SC war die Reihenfolge in der Tabelle (wohlgemerkt: 1. Bundesliga!!) gerade umgekehrt.

Warum das plötzlich im „BÜRGERBLATT“? Ganz einfach: Das spielt sich mitten in unserem Stadtteil ab – nur nimmt kaum jemand Notiz davon. Bei strahlendem Winterwetter verloren sich ein paar hundert Zuschauer im Möslestadion; geradezu beschämend – meint der Verfasser dieser Zeilen, denn der Frauenfußball hat in den letzten Jahren an Attraktivität enorm gewonnen.
Daher der Vorschlag an unsere geschätzte Leserschaft: Probieren Sie´s einfach doch mal aus, und geben Sie den SC-Frauen eine Chance; sie haben´s wirklich verdient! Es ist ein wahrlich preiswertes Vergnügen: 7 Euro kostet der Spaß (ermäßigt 4€!!); dafür kann man sich sogar aussuchen, ob man stehen oder witterungsgeschützt sitzen mag. Und wer weiß – mit ein bisschen Glück werden die SC-Frauen ja vielleicht sogar deutscher Meister? Und das „vor unserer Haustür“…!!!
Text und Foto: Helmut Thoma, BV

Runder Tisch Lycée Turenne legt Nutzungskonzept vor

Die Resonanz auf die vom Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee organisierte Einladung der Stadträt*innen des Freiburger Stadtrates zu einem Vor-Ort Besichtigungstermin am 01. Februar 2018 im Lycée Turenne war überwältigend. Nach der Vorlage eines Nutzungskonzeptes von uns stellten die wichtigsten Fraktionen des Stadtrats einen Fraktionen übergreifenden Antrag zur Erstellung eines Nutzungskonzeptes. So ein breites Bündnis gegen den Leerstand im Gebäudeensemble an der Schützenallee gab es noch nie.

Unser Vorschlag zur möglichen Nutzung des Westflügels vom Lycée Turenne und der dazugehörenden Turnhalle im Hof wurde mit folgenden Schlagworten eingeleitet:

„Wir sind der Ansicht, dass 25 Jahre Leerstand von ca. 2800m² städtischem Raum genug sind. Und klar ist auch, besser wird es nicht. Ein Gebäude, das niemand nutzt, verfällt langsam aber sicher. Billiger wird es auch nicht. Jedes Jahr steigen sowohl der Reparaturbedarf als auch die Baupreise. Nach dem Auszug der Franzosen 1992 wurden bisher alleine für Heizkosten ca. 500.00 Euro ausgegeben! Es ist höchste Zeit, eine Sanierung auf den Weg zu bringen“.

Ehemaliger Speisesaal im Westflügel
Stadträ*innen beim Besichtigungstermin in der Turnhalle im Hof Fotos: Thoma

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Die Pläne der Baugenossenschaft „Familienheim“ beim Wiehrebahnhof

BESTMÖGLICHER SCHUTZ FÜR DIE MIETER UND DAS BAUENSEMBLE

Am Anfang und im Vordergrund muss die Entwicklung eines Gesamtkonzepts stehen – möglichst als Ergebnis eines Architektenwettbewerbs

Es rumort gewaltig in der Oberwiehre – ganz besonders bei den direkt Betroffenen: Und das sind die Menschen in den ca. 300 Wohnungen der Baugenossenschaft „Familienheim“ im Quartier unmittelbar nordöstlich des (neuen) Wiehrebahnhofs. Ein auf 15 bis 20 Jahre angelegtes Großprojekt ist angekündigt – so etwas weckt natürlich Ängste. Aber nach ersten Gesprächen zwischen den Beteiligten (und dazu gehören auch die beiden Wiehremer Bürgervereine) besteht Grund zu Optimismus: Alle Mieter dürfen im Quartier – und die Mieten sollen „bezahlbar“ bleiben. Grundlage der weiteren Entwicklung aber muss zunächst ein Gesamtkonzept sein, das bisher fehlt.

Foto: Google Maps

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Beste Aussichten für/auf unseren Stadtteil

Als hätten alle nur auf diese Jubiläumsaussage des „BÜRGERBLATTS“ gewartet: an zwei markanten Stellen am Rande der Oberwiehre – beim Schlossbergturm und am Wasserschlössle – haben sich Anfang September die Aussichten schlagartig verbessert.
Nach über zweijähriger Sperrung (und gerade mal dreiwöchigen Sanierungsarbeiten), wurde der Schlossbergturm endlich wieder freigegeben – viele halten ihn für den attraktivsten Aussichtspunkt im ganzen Stadtgebiet. Die Fotos zeigen links die ursprüngliche Konstruktion mit den Douglasienstämmen – und rechts die sanierte Konstruktion mit Stahlrohren; fotografiert vom selben Standort aus. Und obwohl die Wiedergabe deutlich vergrößert ist, dürfte es dem aufmerksamen Betrachter schwerfallen, Unterschiede zu entdecken…

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Tag der offenen Tür an der generalsanierten Jugendherberge Freiburg

Am Rande unseres Stadtteilbezirkes, etwas versteckt am oberen Ende der Kartäuserstraße in Höhe des Schwarzwaldstadions, gibt es seit 1978 die Jugendherberge Freiburg. Knapp 40 Jahre intensive Nutzung rechtfertigte einen Großumbau von über fünf Millionen Euro.

Neuer Speisesaal-Anbau an der generalsanierten Jugendherberge Freiburg Foto: Thoma

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Tolldreist: Rücksichtsloses Zustellen des Gehwegs mit Müllcontainern Ecke Hindenburg- Gresserstraße

Rücksichtslos zugestellter Gehweg | Foto: Thoma

In unregelmäßigen Abständen nehmen wir Hinweise über öffentliche Ärgernisse, die wir von Stadtteilbewohnern gemeldet bekommen, in der Serie „Tolldreist“ auf. Dieses Mal benachrichtigte uns zum zweiten Mal eine Mutter mit Kinderwagen über einen regelmäßig an Müllabfuhrtagen zugestellten Gehweg Ecke Hindenburg-Gresserstraße. Das von uns gemachte Foto bestätigte in vollem Umfang die Beschwerde der Stadtteilbewohnerin. Die Veröffentlichung des Fotos ist gleichzeitig ein Appell an die Verantwortlichen, in Zukunft die Müllcontainer und gelben Säcke so zu platzieren, dass eine ungehinderte Benutzung des Gehweges gewährleistet ist.

Geplante Neubebauung westlich vom Gasthau „Schützen“

Der östliche „Schlussstein“ des Stadttunnels?

Manchmal hilft ja vielleicht doch der Zufall: Während ein (bekanntlich von unserem Bürgerverein „angezettelter“) Studentenwettbewerb die ganze Aufmerksamkeit auf den künftigen „Dreisamboulevard“ lenkt – also den kostbaren Stadtraum zwischen Kronen- und Schwabentorbrücke – scheint der wesentlich kompliziertere Abschnitt östlich davon bisher von eher geringem Interesse. Dabei wird es hier während der Bauphase des Stadttunnels die mit Abstand größten Zumutungen geben, denn zwischen Maria-Hilf und der Ganter-Brauerei wird eine gigantische Baugrube entstehen, während westlich die beiden Tunnelröhren durch vereistes Erdreich gebohrt werden – weitgehend ohne direkte Beeinträchtigung des Straßenraums.

Foto: Google Earth

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Uni Stadion

Zerbröselt sind Parkdeck und Tribüne des Unistadions am Sandfangweg und drum steht ihr Abriss wohl auch unmittelbar bevor. Schon seit sechs Jahren ist das Bauwerk wegen massiver Schäden gesperrt – dadurch sind von den ursprünglich 210 Kfz-Stellplätzen auf zwei Ebenen nur noch 30 nutzbar, und die Tribüne ist gar nicht mehr zugänglich.Einen Ersatzbau soll es nicht geben – lange genug hat sich schließlich gezeigt, dass kein echter Bedarf vorliegt. Stattdessen investiert das Land knapp 5 Millionen Euro in die Sanierung der Sporthalle und einen Pavillon mit „XXL-Laufband“ – die Arbeiten für letzteren sollen schon begonnen haben, wenn dieses Heft erscheint. Es ist dies ein weiteres Beispiel dafür, wie wenig nachhaltig in den Nachkriegsjahrzehnten gebaut wurde – das Backsteingebäude des Unistadions aus den 30er-Jahren (im unteren Foto ganz links) dagegen steht noch recht ansehnlich da.