Kategorie-Archiv: Zuwanderung

Bebauung Hammerschmiedstraße

In der Bürgerblattausgabe April 2016 berichteten wir ausführlich über die Neubaupläne der Flüchtlingsunterkunft in der Hammerschmiedstraße. Die wesentlichen Aussagen im damaligen Artikel waren der stufenweise Abriss der
derzeitigen Behelfsbauten und der in drei Bauabschnitten erfolgende Wiederaufbau der Wohnanlage in Massivbauweise. Die angegebenen Fertigstellungtermine der drei Bauabschnitte waren mit Bauabschnitt 1 Ende 2017, Bauabschnitt 2 Ende 2019 und Bauabschnitt 3 Ende 2020 genannt.

Flüchtlingswohnanlage Hammerchmiedstraße: links neben der Brücke der Rohbau des Bauabschnitts 1, rechts die fünf Abrisshäuser für den Bauabschnitt 2 und 3.

Mitte Februar 2017 informierte uns das Bürgermeisteramt von Ulrich von Kirchbach, dass sich die bisherigen Bebauungspläne ändern werden. Als Grund wurde die deutlich verringerte Zahl an Flüchtlingszuweisungen seitens des Landes Baden-Württemberg genannt und die dadurch entstandene Veränderung der geplanten Unterkünfte in Freiburg. So wird die vorgesehene Unterkunft für Flüchtlinge in der Wirthstraße nicht mehr gebraucht, die hierfür bereits angeschafften Wohncontainer-Module in Holzbauweise werden nun in der Hammerschmiedstraße errichtet. In dem Anlageplan der drei Bauabschnitte lässt sich die veränderte Situation gut erkennen. Die Bauabschnitte 1 und 3 werden in Massivbauweise ausgeführt, der Bauabschnitt 2 wird durch drei Holzcontainer ersetzt. Zudem wird nach den guten Erfahrungen mit einer Durchmischung der Bewohner von Flüchtlingen und Studierenden im Flüchtlings-Wohnprojekt in Zähringen geplant, dies ebenfalls in der Hammerschmiedstraße zu praktizieren.

Geplante Veränderung der Bebauung durch Holzcontainer im Bauabschnitt 2 Quelle: Stadtbau/BV

Der Bürgerverein bewertet die geplanten Veränderungen teils negativ, teils positiv. Negativ, weil wir uns auf die ursprünglich komplett in Massivbauweise geplante Wohnanlage eingestimmt hatten und nun doch wieder einen Bauabschnitt in Container-Bauweise erhalten. Sicherlich in bauphysikalisch und optisch hochwertigerer Bauweise als die derzeitigen Container-Häuser, aber doch nicht in Massivbauweise. Positiv, weil damit die neue Gesamtwohnanlage schneller das „Dauerprovisorium“ der hässlichen 70er Jahre Billigst-Container ersetzten kann. Auch dem geplanten gemischten Wohnen von Flüchtlingen und Studierenden sehen wir wohlwollend entgegen.

Hans Lehmann, BV

Spendenaufruf Gitarren für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe-Gruppe „Maria-Schutz“ des Bürgervereins sucht für ihr Flüchtlingsprojekt, das nach wie vor noch im ehemaligen Kindergarten Maria Schutz , Schützenallee 14, 79102 Freiburg, stattfindet, für ein neues Gitarrenkurs- Projekt mit und für geflüchtete Menschen Gitarren.
Genommen wird grundsätzlich jedes bespielbare Instrument, ob E-Gitarre oder akustische Gitarre. Die Instrumente werden vom Projektleiter überholt / repariert, meist neu besaitet und, wenn nicht vorhanden, mit einer Hülle versehen. Übungsort wird neben Maria-Schutz auch das Café Mosaik in der Sundgauallee sein. Falls genügend Gitarren gespendet werden, können nicht nur Geflüchtete, sondern auch ehrenamtlich tätige Helfer*innen an den Kursen teilnehmen. Die Veröffentlichung der Kurszeiten und die Anmeldeformalitäten erfolgen in einem der nächsten Bürgerblätter.
Die Gitarren werden am Montag, den 15.05.2017 von 10-12 Uhr und Mittwoch, den 17.05.2017 von 16-18 Uhr in der Schützenallee 14, 79102 Freiburg entgegengenommen (ehemaliger Kindergarten der Pfarrei Maria-Hilf).
Hans Lehmann, BV

Pro Caritate spendet für die Flüchtlingsarbeit im Haus Maria Schutz

Fünfhundert Euro hat Pro Caritate dem Bürgerverein für die weiterhin geleistete Unterstützungsarbeit von Flüchtlingen im ehemaligen Kindergarten Maria Schutz in der Schützenallee gespendet. Pro Caritate ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung und Unterstützung caritativer Vorhaben. Das Motto des Vereins: wir helfen dort, wo Hilfe fehlt und dieses in Freiburg und Umgebung, überkonfessionell und ohne Ansehen der Herkunft und Staatsangehörigkeit.

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Stadt zeichnet den Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee für sein bürgerschaftliches Engagement mit einem Ehrenamts-Preis aus

Foto: Fionn Große | Ehrenamtspreis

Alljährlich zeichnet die Stadt Freiburg Projekte und Personen aus, um die Leistungen von Bürgerengagement und Ehrenamt zu würdigen. Wie in den vergangenen Jahren, bat die Stadt auch dieses Jahr die Bevölkerung um Vorschläge. Der Sportverein FT v. 1844, hat unseren Bürgerverein aufgrund der guten Kooperation in Sachen Flüchtlings-Engagement-Stadthalle- Freiburg vorgeschlagen.
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Dank-Fest für Helfer*innen zum Ende der Stadthallen Belegung

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Prall gefülltes Foyer der Stadthalle beim Helfer*innen Dank-Fest | Foto: Fionn Große

Der Bürgerverein lud am 6. Dezember Helfer*innen der Flüchtlingsbetreuung Stadthalle zum Ende deren Belegung ein. Bürgermeister von Kirchbach, Migrations- Amtsleiter Hein, DRK-Direktor Schäfer-Mai und rund 150 Helfer*innen, folgten der Einladung.

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Flüchtlingsunterkunft Stadthalle: Das Ende der Belegung ist gekommen

Zwischen dem 6. bis 8. Dezember diesen Jahres ziehen die letzten Bewohner aus der „Notunterkunft alte Stadthalle Freiburg“ aus.

Der Großteil zieht in die neue Flüchtlings Container-Wohnanlage am „Kappler Knoten“, einige sind bereits in andere Freiburger Wohnheime und Wohnungen umgezogen.

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Außen wie innen: Trist und verlassen präsentiert sich die Stadthalle dieser Tage Fotos Lehmann

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OST TRIFFT WEST – Roma und arabische Jugendliche aus dem Stadtteil auf Rügen

Aus der Enge der Flüchtlingswohnheime, aus der Alten Stadthalle und der Hammerschmiedstraße, öffnete sich in diesem Sommer für 25 Jugendliche – Roma, Syrer und Iraker – ein Weg in eine andere Ecke Deutschlands: eine Fahrt für 10 Tage auf die Ostseeinsel Rügen, einschließlich eines zweitägigen Besuchs in Berlin. Das Bundesbildungsministerium übernimmt jedes Jahr die Kosten für dieses vom Roma Büro Freiburg veranstaltete „Sommerkulturcamp“, das der Integration in die deutsche Gesellschaft und der politischen Bildung dient.

Foto: Samuel Franklin

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Was aus der Willkommenskultur wurde

stadthalle freiburg fluechtline gefluechteteNach über einem halben Jahr Betrieb der Alten Stadthalle als Flüchtlingsnotunterkunft feiern Betreiber und Helfer mit den Flüchtlingen ein Sommerfest. Ein Anlass, sich Zeit zu nehmen für Betrachtungen und Reflexionen.
An der Situation in den Herkunftsländern hat sich politisch nichts geändert, zumindest nichts, was Anlass zu Hoffnung für die Flüchtlinge geben könnte. Sie leben in Sorge um die dort gebliebenen Familienmitglieder, leiden unter den Erlebnissen ihrer Flucht und realisieren jetzt langsam ihre neue Lebenssituation.

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