Kategorie-Archiv: Neuigkeiten

Teichausbau im Möslepark

Endlich beginnen die Ausgleichsmaßnahmen, die im Bebauungsplan Rotteckring für den Möslepark vorgesehen sind. Als erstes wird dort der „Froschteich“ vergrößert und vertieft; außerdem wird der Teichboden gegen Wasserverlust abgedichtet. Seit Jahren, insbesondere im vergangenen Frühjahr und Sommer sind Laich und Frösche vertrocknet. Die Bachpaten vom Waldsee und die Amphibien bedanken sich bei Umweltschutzamt und dem Garten und Tiefbauamt.
Gisela Friederich

Neupflanzung von 15 neuen Blauglockenbäumen an der Musikhochschule

In Abstimmung mit dem Bürgerverein Oberwiehre Waldsee hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) am 15. Februar 2018 die alten und bruchgefährdeten Bäume auf dem Mittelstreifen der Rad- und Fußwegverbindungen zwischen Hirzbergstraße und Musikhochschule und dem Deutsch- Französischem-Gymnasium gefällt. Die Neupflanzung erfolgt zwischen dem 24.03.- 07.04. in den Osterferien. Wir planen ein kleines „Pflanzfest“ mit Studierenden der Musikhochschule und haben deswegen Kontakt mit dem Rektor der Musikhochschule aufgenommen. Nur wenn die Neupflanzung in der zweiten Osterferienwoche liegt, können wir Sie über den genauen Pflanztermin informieren, sonst werden wir versuchen dies über die örtliche Presse zu erreichen.

BV

Neuentwicklungen bei der Betreuung von Obdachlosen in der Stadthalle

Seit knapp einem Jahr wird ca. 30 Obdachlosen in den Außenanbauten der Stadthalle die Möglichkeit zum Übernachten geboten. Nach anfänglicher Skepsis von Anwohnern haben sich die Befürchtungen nicht eingestellt.

Die Klientel der Obdachlosen denen in der Stadthalle eine Übernachtungs- Möglichkeit geboten wird, ist handverlesen. Untergebracht sind Personen die tagsüber arbeiten und zum Schlafen in die Stadthalle kommen. Wenn sie städtisch angebotenes Abend-Essen einnehmen möchten, müssen sie dies in der Oase in der Haslacherstraße tun. Dadurch entstehen zusätzliche Fahrtkosten, die die Stadt nun in den Griff bekommen möchte indem den Bewohnern der Stadthalle der Gang in die Oase erspart wird, indem in der Stadthalle eine Kochmöglichkeit eröffnet wird. Aus Brandschutzgründen ist dies im gesperrten Innenbereich der Stadthalle nicht möglich, deshalb hat die Stadt entschieden unmittelbar hinter der Stadthalle im eingezäunten Bereich einen mobilen Kochcontainer aufzustellen. Der Bürgerverein wurde ausführlich über die geplante Maßnahme informiert. Es ist nicht zu befürchten, dass mit dem Aufstellen dieses Containers Änderungen im Gesamtbetreuungsverhalten entstehen werden, zumal die Stadt diese Projekt mit zusätzlichem Personal begleitet.

Hans Lehmann, BV

Barcamp- eine kommunale Lösung für lebenslanges Lernen

Veranstaltung am 17. März an der PH Freiburg von 09.00 – 16:30 Uhr
Wann, wo oder wie Menschen lernen unterlag lange einer Trennung nach Schule, Inhalt oder Alter. Das Lesen und Schreiben lernte man in der Grundschule, das Gitarre spielen in der Musikschule und wenn die Schulzeit schon länger hinter einem lag, besuchte man die Volkshochschule, um sich weiterzubilden. In Zeiten des digitalen Wandels weichen diese Strukturen auf und ermöglichen in sozialen Netzwerken neue und scheinbar grenzenlose Lernräume.

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Stadtteilgeschichten & Menschen

In der Märzausgabe unseres Bürgerblattes stellen wir Ihnen Walter Hasper vor, der vierzig Jahre den Großverein FT v.1844 als Geschäftsführer und Direktor leitete. Am 1. Februar 2018 wurde er mit einem bemerkenswerten Fest seiner „FT-Familie“ in den Ruhestand verabschiedet

BBL: Herr Hasper, wie geht es Ihnen so kurz nach dem Ende eine vierzigjährigen „Liebesbeziehung“?
WH: Mir geht es gut. Im Moment fühlt sich das wie Urlaub an. Natürlich sind meine Gedanken auch immer bei meinem Verein, der FT 1844 Freiburg.
BBL: Was reizte Sie vor vierzig Jahren, -gerade 28 Jahre alt-, die Stelle als Geschäftsführer eines auch damals mit ca.4000 Mitgliedern schon sehr großen Sportvereins zu übernehmen?
WH: Mich reizte die besondere Aufgabe so einen traditionellen, großen Sportverein als Geschäftsführer zu leiten. Es ist ja bekannt, dass der Verein aufgrund seiner umfangreichen Investitionen vor einer finanziellen Herausforderung stand und die Bedingungen mit Hochzinsphase und Ölpreiskrise schwierig waren. Es erforderte deshalb große Anstrengungen den Verein da wieder herauszuführen.

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Familienheim Freiburg lässt Wohnungsbestände in der Quäkerstraße 1 bis 9 erneut untersuchen

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns eine Presseveröffentlichung der Familienheim, deren zentrale Aussage wir hiermit veröffentlichen. Wir hoffen, dass dieser Schritt der Besinnung zu einer Sanierung im Bestand führt und der geplante Abriss nicht vollzogen wird.
„Vorstand und Aufsichtsrat der Familienheim Freiburg haben in einer
gemeinsamen Sitzung Anfang Februar beschlossen, die Wohnungsbestände –
auch unter Einbeziehung der beiden anderen Teilbereiche „Gerwigplatz“ und
„Rosegger-/Dreikönig-/Adalbert-Stifter-Straße“ – detaillierter zu untersuchen.
Für die Untersuchungen in der Quäkerstraße 1-9 werden weitere Experten
hinzugezogen. Familienheim wird diese Ergebnisse abwarten und sich danach
zu den sich daraus ergebenden Schritten äußern“.

Auszug aus der Pressemitteilung Familienheim Freiburg vom 9. Februar 2018

Vollsperrung der Höllental- Bahnstrecke ab dem 1. März

Die Höllentalbahnstrecke wird erneuert und vom 1. März bis zum 31. Oktober 2018 für acht Monate vollständig gesperrt. Durch den Wiehre-Bahnhof sind die Wiehre-Bewohner unmittelbar betroffen. Um den Öffentlichen Nahverkehr nicht vollständig zum Erliegen zu bringen, wird die Bahn während der Bauphase einen Schienenersatzverkehr einrichten. Ein Halt am Wiehre-Bahnhof wird es nicht geben, die neu eingesetzten Linienbusse werden an der Schwabentorbrücke halten

Der westliche Bauabschnitt der Erneuerung von 36 Streckenkilometern zwischen Freiburg Hauptbahnhof bis hinter den Bahnhof Titisee des Gesamtprojektes „Breisgau-S-Bahn 2020“ hat zum Ziel, den Fahrgästen künftig ohne Umzusteigen eine Fahrt von Breisach bis nach Villingen zu ermöglichen. Um die Bauzeit zu verkürzen, hat sich die Bahn zu einer Vollsperrung der Höllentalbahn entschlossen.
Alle Bahnsteige werden künftig barrierefrei erreichbar sein. Dazu sollen Rampen oder Aufzüge gebaut werden, die Bahnsteighöhe wird vereinheitlicht, damit die Reisenden ohne Stufen in die Züge ein- und aussteigen können. An den Bahnhöfen werden die Bahnsteige einheitlich auf 210 Meter verlängert. Behindertengerechte Gestaltung aber auch neue Beleuchtungen, ein besserer Wetterschutz und weitere Unterstellmöglichkeiten, sowie neue Informationstafeln sind obligatorisch. Während der Bauzeit soll weit möglichst auf Nacht- und an Sonntagsarbeit verzichtet werden.

Bereits eingerichtet: Eine Sperrung eines Teilbereichs des Parkplatzes am Wiehre Bahnhof während der Bauphase | Foto: Thoma

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Infowochen der Musikschule Freiburg

Die Musikschule Freiburg stellt sich und jeweils einen Teil ihres Unterrichtsangebots in den Stadtteilen vor. Littenweiler am 6. März von 15.30 bis 17.00 Uhr in der Reinhold-Schneider-Schule, Lindenmattenstraße 2; Wiehre am 10. März von 11.00-13.00 Uhr in der Musikschule, Turnseestraße 14 (in der Turnseeschule). Nach einer kleinen Vorstellungsrunde sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeladen, die Instrumente selbst auszuprobieren. Folgende Instrumente werden vorgestellt: Blockflöte, Gitarre, Harfe, Violine, Klavier, Oboe, Fagott, Horn, Saxophon, Gesang, Musikalische Früherziehung.
Eine weitere Gelegenheit, alle Instrumente der Musikschule auszuprobieren, und außerdem eine große Anzahl der Ensembles der Musikschule zu hören, gibt es am 23. Juni beim Musikschulfest!
Nähere Informationen über alle Veranstaltungen unter www.musikschule-freiburg.de;
Tel.: Sekretariat: 0761-88851280

Stadt braucht mehr Maßnahmen zum Klimaschutz

„Klimaschutz muss wieder stärker ins Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bevölkerung gerückt werden“, so das Ziel von Bürgermeisterin Gerda Stuchlik. Sie lädt daher zum Bürgerdialog am Mittwoch, den 14. März ab 18 Uhr ins Historische Kaufhaus ein.
Im Jahr 2018 soll das Freiburger Klimaschutzkonzept von 2012 fortgeschrieben werden. Dieser Prozess startet mit dem Bürgerdialog am Mittwoch, den 14.03.18. Hauptziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern über die geeignetsten Maßnahmen zu diskutieren, um Freiburg langfristig klimaneutral zu machen. Vorab stellen Experten ihre Vorschläge für die unterschiedlichsten Handlungsbereiche vor. Die Themen sind weitgefächert, von einer zukunftsorientierten Wärmeversorgung und der intensiven Nutzung erneuerbarer Energien bis hin zu Fragen einer nachhaltigen Mobilität und nach einem klimagerechten Konsum.
Im zweiten Teil der Veranstaltung sind alle Interessierten aufgefordert, eigene Ideen und Vorschläge einzubringen, wo und wie noch mehr Energie gespart oder sie effektiver genutzt werden kann.
Mit den Ergebnissen des Bürgerdialogs beschäftigen sich anschließend Expertenrunden in mehreren Workshops. Im Herbst sollen dann endgültige Ergebnisse vorliegen, die in einer weiteren Veranstaltung öffentlich diskutiert werden, bevor der Gemeinderat über das weitere Vorgehen entscheidet.

Anja Sachs, Stadt Freiburg

Die Pläne der Baugenossenschaft „Familienheim“ beim Wiehrebahnhof

BESTMÖGLICHER SCHUTZ FÜR DIE MIETER UND DAS BAUENSEMBLE

Am Anfang und im Vordergrund muss die Entwicklung eines Gesamtkonzepts stehen – möglichst als Ergebnis eines Architektenwettbewerbs

Es rumort gewaltig in der Oberwiehre – ganz besonders bei den direkt Betroffenen: Und das sind die Menschen in den ca. 300 Wohnungen der Baugenossenschaft „Familienheim“ im Quartier unmittelbar nordöstlich des (neuen) Wiehrebahnhofs. Ein auf 15 bis 20 Jahre angelegtes Großprojekt ist angekündigt – so etwas weckt natürlich Ängste. Aber nach ersten Gesprächen zwischen den Beteiligten (und dazu gehören auch die beiden Wiehremer Bürgervereine) besteht Grund zu Optimismus: Alle Mieter dürfen im Quartier – und die Mieten sollen „bezahlbar“ bleiben. Grundlage der weiteren Entwicklung aber muss zunächst ein Gesamtkonzept sein, das bisher fehlt.

Foto: Google Maps

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