Kategorie-Archiv: Neuigkeiten

Freiburg Ost im Ohr

Die Hochschule für Musik, die Pädagogische Hochschule und das Haus für Kinder am Hirzberg haben neun Wege in unseren Stadtteilen akustisch dokumentiert: Bänkle-Weg, Spielplatz der Sinne, Dreisam-Impressionen, Mathematik ist überall, Waldsee-Krimi, Kinderspiele, Klavier auf Reisen, Glockenwelten und Spielorte. Von der Internetseite freiburg-ost-im-ohr.de können sie auf den Rechner oder aufs Handy geladen werden. Viel Vergnügen beim Zuhören!

Freiburger Stadtgeschichte mit dem Smartphone entdecken

Geschichte war gestern? Von wegen! Vistatour hat in sein soeben vorgestelltes neues Programm erstmals eine Stadtführung aufgenommen, bei der historische Ansichten auf dem Smartphone oder Tablet der Teilnehmer eingeblendet werden.

Dazu wird vor der Tour eine App des neuen Internetportals future-history.eu installiert. Diese „Digi-Tour“ soll vor allem auch junge Menschen ansprechen und sie für die Geschichte Freiburgs begeistern.
„Vorsicht: Bächle“ heißt die Tour, bei der die App erstmals verwendet werden soll und bei der es vor allem um Geschichten geht, die in keinem Reiseführer stehen. Nicht umsonst lautet das Motto des Vereins seit Jahren „Freiburg auf den zweiten Blick“, mit dem nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische angesprochen werden.
Anlässlich einer Sonderausstellung zum Nationalsozialismus gibt es mehrere Führungen zu diesem Thema. Dabei wird in Kooperation mit dem Augustinermuseum vorgestellt, wie sich die Machtübernahme in Freiburg gestaltete, welche Formen von Widerstand es gab, wie die Ausmaße die Vertreibung und Ermordung jüdischer Bevölkerung waren und welche Rolle die Polizei und andere gleichgeschalteten Behörden spielten.
Neu im Programm sind Führungen zum Gasthaus Schützen, die für unsere Stadtteilbewohner von besonderem Interesse sein könnten. Weitere Führungen gehen in die „Stephanienvorstadt“, durch den südlichen Stühlinger und zum Alamannen-Museum nach Vörstetten. Schließlich sei auch die Tour „Auf den Spuren der alten Ludwigskirche“ erwähnt, die anlässlich des Reformations-Jubiläums angeboten wird: Es ist wenig bekannt, dass an vielen Stellen der Stadt noch steinerne Relikte dieses 1944 zerstörten Gotteshauses zu entdecken sind. Im Programm finden sich weiterhin einige „Dauerbrenner“ wie die Führung durch Kartaus und United World College oder die „Sommernacht auf dem Schauinsland“.
Das Programm ist in der Tourist-Information im Alten Rathaus und an vielen weiteren Auslagestellen erhältlich. Alle öffentlichen Termine und weitere Angebote für Gruppen sind im Internet unter www.vistatour.de abrufbar. Dort finden sich auch Kurzbeschreibungen einzelner Touren.

Sie möchten eine defekte Straßenbeleuchtung in Ihrem Stadtbezirk melden?

Ab sofort können kaputte Lampen unter www.bnnetze.de/strassenlaterne-melden gemeldet werden.

Bürgerinnen und können Bürger über einen Stadtplan, der nach Aufruf der oben genannten Web-Adresse eingeblendet wird, genau auf den einzelnen Standort einer Leuchte zoomen und diese dann melden. Bei der Störmeldung kann zudem auch die Art der Störung mitgeteilt werden. Dies kann beispielsweise ein defektes Glas sein, eine Beschädigung am Mast sowie eine flackernde oder nicht brennende Lampe.
Die Meldung geht dann direkt an die bnNETZE-Verbundwarte, die rund um die Uhr besetzt ist. Von dort wird die Störungsmeldung weitergegeben. In der Regel dauert es drei bis fünf Tage, bis die Straßenlampe repariert ist.
Weiterhin kann die kostenlose Telefonnummer unter 08002- 767767 angerufen oder eine defekte Straßenleuchte auch per E-Mail unter www.verbundwarte.de gemeldet werden.

Pressemeldung Stadt Freiburg

Großer Pfingstmarkt am Samstag, 27. Mai, im ZO

Schönes Kunsthandwerk zum Pfingstfest

Die Pfingsttage stoßen alljährlich in vielfacher Hinsicht das Tor zum Sommer auf: So ist es an diesem traditionellen Fest zum Beispiel guter Brauch, mit frischen Blumen und einer sommerlich-farbenfrohen Dekoration die sonnige Jahreszeit ins Haus oder in die Wohnung zu holen. Passende Dekorationsideen für das Pfingstfest und die Sommerzeit finden Interessierte auch in diesem Jahr auf dem großen Kunsthandwerker-Pfingstmarkt am Samstag, den 27. Mai, im ZO – Zentrum Oberwiehre. Hobbykünstler und Kunsthandwerker stellen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Sehenswertes für Drinnen und Draußen vor. Zu den Gegenständen, die Haus und Garten schöner machen, zählen zum Beispiel Frühlingsgestecke oder kreative Arbeiten aus dem gefragten Naturmaterial Holz. Zu entdecken gibt es auf dem beliebten Markt darüber hinaus Kunstobjekte und besondere Accessoires. Ein Schwerpunkt im Angebot sind schöne Geschenkideen zum Pfingstfest, einschließlich besonderer Geschenk-verpackungen und kunstvoll gestalteter Grußkarten. Zu den Geschenk-Tipps zählen schöner Schmuck in vielen Ausführungen, Stoff-Kreationen wie z. B. modische Stoff-Taschen oder auch Kerzen mit Sternzeichen. Ein Bummel über den beliebten Markt ist ein Erlebnis, das in besonderer Weise auf das Pfingstfest und den nahenden Sommer einstimmt.
Noch ein Tipp für alle Besucher: Wer zum Pfingstmarkt oder zu anderen Zeiten mit dem PKW ins Einkaufszentrum kommt, kann für nur 1 Euro pro angefangene Stunde (Tagespauschale maximal 6 Euro) bequem im ZO-Parkhaus parken.

Interessierte erhalten Informationen zum Markt unter Tel. 0761 / 23 806.

Bebauung Hammerschmiedstraße

In der Bürgerblattausgabe April 2016 berichteten wir ausführlich über die Neubaupläne der Flüchtlingsunterkunft in der Hammerschmiedstraße. Die wesentlichen Aussagen im damaligen Artikel waren der stufenweise Abriss der
derzeitigen Behelfsbauten und der in drei Bauabschnitten erfolgende Wiederaufbau der Wohnanlage in Massivbauweise. Die angegebenen Fertigstellungtermine der drei Bauabschnitte waren mit Bauabschnitt 1 Ende 2017, Bauabschnitt 2 Ende 2019 und Bauabschnitt 3 Ende 2020 genannt.

Flüchtlingswohnanlage Hammerchmiedstraße: links neben der Brücke der Rohbau des Bauabschnitts 1, rechts die fünf Abrisshäuser für den Bauabschnitt 2 und 3.

Mitte Februar 2017 informierte uns das Bürgermeisteramt von Ulrich von Kirchbach, dass sich die bisherigen Bebauungspläne ändern werden. Als Grund wurde die deutlich verringerte Zahl an Flüchtlingszuweisungen seitens des Landes Baden-Württemberg genannt und die dadurch entstandene Veränderung der geplanten Unterkünfte in Freiburg. So wird die vorgesehene Unterkunft für Flüchtlinge in der Wirthstraße nicht mehr gebraucht, die hierfür bereits angeschafften Wohncontainer-Module in Holzbauweise werden nun in der Hammerschmiedstraße errichtet. In dem Anlageplan der drei Bauabschnitte lässt sich die veränderte Situation gut erkennen. Die Bauabschnitte 1 und 3 werden in Massivbauweise ausgeführt, der Bauabschnitt 2 wird durch drei Holzcontainer ersetzt. Zudem wird nach den guten Erfahrungen mit einer Durchmischung der Bewohner von Flüchtlingen und Studierenden im Flüchtlings-Wohnprojekt in Zähringen geplant, dies ebenfalls in der Hammerschmiedstraße zu praktizieren.

Geplante Veränderung der Bebauung durch Holzcontainer im Bauabschnitt 2 Quelle: Stadtbau/BV

Der Bürgerverein bewertet die geplanten Veränderungen teils negativ, teils positiv. Negativ, weil wir uns auf die ursprünglich komplett in Massivbauweise geplante Wohnanlage eingestimmt hatten und nun doch wieder einen Bauabschnitt in Container-Bauweise erhalten. Sicherlich in bauphysikalisch und optisch hochwertigerer Bauweise als die derzeitigen Container-Häuser, aber doch nicht in Massivbauweise. Positiv, weil damit die neue Gesamtwohnanlage schneller das „Dauerprovisorium“ der hässlichen 70er Jahre Billigst-Container ersetzten kann. Auch dem geplanten gemischten Wohnen von Flüchtlingen und Studierenden sehen wir wohlwollend entgegen.

Hans Lehmann, BV

Nachbarschafts-Initiative Boule Gruppe Laubenhof

Ein wichtiges Element auf dem Generationenspielplatz beim Laubenhof ist der Boule Platz. Neben zwei festen Gruppen am Dienstag und am Freitag kommen immer wieder weitere Gruppen und Grüppchen dazu. Werbeträchtig war gewiß auch der schon zweimal durchgeführte Légère-Boule-Cup (vom Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee, der Heiliggeistspitalstiftung und der Freiburger Turnerschaft 1844 e.V.) jeweils im September.
Der Bouleplatz ist inzwischen ein Ort vielfältiger sozialer Kontakte getreu dem Konzept „Gelebte Nachbarschaft erhöht die Lebensqualität im Quartier.“ und wie das Beispiel zeigt: „Nachbarschaft ist machbar“.

„Als ich vor drei Jahren nach Freiburg zog, ging es mir wie vielen anderen Mitmenschen – es ist hier schwierig, Kontakte zu knüpfen. Und egal ob Du in der Altstadt schoppen gehst, an der Dreisam flanierst, den Schwarzwald erklimmst oder zum SC gehst, Du bist immer nur einer von vielen. Als ich dann im Bürgerblatt gelesen habe,dass es eine Boulegruppe am Laubenhof gibt,war mein Interesse geweckt. Es gibt dort zwei Gruppen, Freitag ab 10 Uhr für Anfänger und Dienstag ab 14 Uhr für Fortgeschrittene. Die Bouleregeln sind relativ einfach und fast jeder kann gleich mitspielen. Allerdings ist Boule ein Sport und jeder ist bestrebt, sich zu verbessern. Dafür haben wir unseren Trainer Raphael. Er bereitet Trainingseinheiten vor, ist für alle Fragen offen und freut sich, wenn wir Fortschritte machen. Boule spielen fordert hauptsächlich Konzentration und so bald ein Mitspieler im Kreissteht, herrscht im Allgemeinen Ruhe. Boule wird meistens in 2er oder 3er-Teams gespielt und fordert somit auch den Teamgeist. Trotz der zum Teil gravierenden Altersunterschieden, von Anfang 5o bis über 90 Jahre jung, sind alle Mitspieler voll integriert. Einige gehen nach dem Spiel noch ins Café im Laubenhof und man freut sich schon wieder auf die nächste Woche. Es hat schon etwas Familiäres. Zum Beispiel muss unsere Mitspielerin Margareta, Bewohnerin vom Laubenhof, wegen eines Bandscheibenvorfalls pausieren. Trotzdem besucht sie uns regelmäßig. Es geht wieder aufwärts mit ihr, sie gehört dazu und alle suchen den Kontakt zu ihr.
Neugierig geworden? Schauen sie einfach vorbei. Boulekugeln können an der Rezeption des Haus Katharina Egg im Laubenhof ausgeliehen werden.“

Edgar

Spendenaufruf Gitarren für Flüchtlinge

Die Flüchtlingshilfe-Gruppe „Maria-Schutz“ des Bürgervereins sucht für ihr Flüchtlingsprojekt, das nach wie vor noch im ehemaligen Kindergarten Maria Schutz , Schützenallee 14, 79102 Freiburg, stattfindet, für ein neues Gitarrenkurs- Projekt mit und für geflüchtete Menschen Gitarren.
Genommen wird grundsätzlich jedes bespielbare Instrument, ob E-Gitarre oder akustische Gitarre. Die Instrumente werden vom Projektleiter überholt / repariert, meist neu besaitet und, wenn nicht vorhanden, mit einer Hülle versehen. Übungsort wird neben Maria-Schutz auch das Café Mosaik in der Sundgauallee sein. Falls genügend Gitarren gespendet werden, können nicht nur Geflüchtete, sondern auch ehrenamtlich tätige Helfer*innen an den Kursen teilnehmen. Die Veröffentlichung der Kurszeiten und die Anmeldeformalitäten erfolgen in einem der nächsten Bürgerblätter.
Die Gitarren werden am Montag, den 15.05.2017 von 10-12 Uhr und Mittwoch, den 17.05.2017 von 16-18 Uhr in der Schützenallee 14, 79102 Freiburg entgegengenommen (ehemaliger Kindergarten der Pfarrei Maria-Hilf).
Hans Lehmann, BV

Geplante Neuordnung des ruhenden Verkehrs in der unteren Hansjakobstraße

Dieser Tage erreichte uns ein Schreiben des Garten und Tiefbauamtes mit der Bitte um Stellungnahme über die geplanten Park/Halteverbotsveränderungen im Bereich der Einmündung der Hansjakobstraße in die Schwarzwaldstraße. Es ist vorgesehen,
durch absolute Halteverbote die Verkehrssituation zu „verbessern“ und “sicherer“ zu machen. Wir als Bürgerverein sehen uns jedoch alleine nicht in der Lage, die geplanten Veränderungen zu kommentieren. Im Sinne der Bürgerbeteiligung bitten wir vor allem die direkt betroffenen Anwohner um Rückmeldungen unter dem Stichwort Halteverbot an: info@oberwiehre-waldsee.de / oder postalisch: BV Oberwiehre-Waldsee, Zasiusstraße 53 / bitte keine Anrufe). Aus dem Anlageplan ist ersichtlich, dass auf der Südseite der Hansjakobstraße zwischen Sarwürckerstraße und der Signalanlage vor der Straßenbahnhaltestelle Emil-Gött-Straße ein absolutes Halteverbot vorgesehen ist. Dass bedeutet, dass damit vor den Häusern Hansjakobstraße 14 – 56 nicht mehr wie bisher im öffentlichen Verkehrsraum geparkt werden darf. Auf der Nordseite ist zwischen der Einmündung Johannisbergstraße und dem Beginn des Radfahrstreifens östlich des Verkehrsknotens „Schiff“ ein absolutes Halteverbot vorgesehen. Um Besuchern/Lieferanten dennoch eine Parkmöglichkeit in diesem Bereich einzuräumen, sollen vor dem Grundstück Nr. 9 drei Parkplätze halbhoch auf dem Gehweg eingerichtet werden. (Regel absolutes Halteverbot: Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt und macht sich damit strafbar)

Defekte Straßenleuchte in unserem Stadtbezirk?

Sie möchten eine defekte Straßenbeleuchtung melden? Ab sofort ist dies online möglich. Gehen Sie folgender Maßen vor:
Öffnen Sie die Web-Seite: www.bnnetze.de/strassenlaterne-melden
Die Seite öffnet mit dem Text: Sie möchten eine defekte Straßenbeleuchtung melden?
Es folgt der Text: Über die unten eingeblendete Karte können Sie Störmeldungen verschiedener Art für Straßenbeleuchtung abgeben. Dann die Orte, an denen dies möglich ist. (u.a. für ganz Freiburg) Dann die folgende Anleitung: Gehen Sie dazu bitte wie folgt vor:
tragen Sie bitte erst Ort, Straße und eventuell die Hausnummer der defekten Straßenbeleuchtung in das Eingabefeld ein und klicken Sie auf die Such-Lupe
die gewählte Straße wird in dem Kartenausschnitt angezeigt vergrößern Sie gegebenenfalls den Kartenausschnitt bis die einzelnen Leuchten als kleine grüne Pins angezeigt werden durch einen Klick auf einen Pin wählen Sie die Leuchte aus, deren Störung Sie melden wollen wählen Sie die Art der Störung aus der Liste aus bzw. beschreiben Sie die Störung Wir bedanken uns recht herzlich und werden Ihre Meldung umgehend bearbeiten. Weiterhin kann die kostenlose Telefonnummer unter 08002-767767 angerufen oder eine defekte Straßenleuchte auch per E-Mail unter www.verbundwarte.de gemeldet werden.

Mittendrin und doch am Rand: die Knopfhäuslesiedlung

Foto: Otto Fetzner
Foto: Otto Fetzner

Die Knopfhäuslesiedlung im Herzen der Oberwiehre sieht ihrem 150. Geburtstag entgegen und tatsächlich stehen die Gebäude noch fast so da wie damals. Um 1870 baute der Knopffabrikant Jeremias Risler die Arbeitersiedlung als eines der ersten Projekte sozialen Wohnungsbaus in Freiburg. Das war damals eine Pioniertat, bei einer Wohnfläche von 50 Quadratmetern war da eine ganze Familie untergebracht.

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